Henriksens Analyse: „Zu viel Angst“

Für Mainz geht es weiter Schlag auf Schlag. Mit Blick auf die Spiele, aber auch hinsichtlich der Personalprobleme.

Die Personalsorgen werden immer größer

Nur eine Nacht nach der ernüchternden 0:1-Niederlage in der Conference League im rumänischen Craiova muss Mainz 05 schon den Blick auf das nächste Spiel richten. Am Sonntagabend sind die Mainzer beim SC Freiburg (19.30 Uhr, LIVE! bei kicker) zu Gast. „Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir keine gute Leistung gezeigt haben“, sagte Trainer Bo Henriksen auf der Pressekonferenz am Freitag. Für ihn zähle nun vor allem, dass seine Mannschaft „den nächsten Schritt“ macht. Hoffnung zieht der Däne aus dem letzten Bundesligaspiel gegen die TSG Hoffenheim (1:1). Besonders die zweite Halbzeit habe gezeigt, wozu der FSV fähig sei. „Da waren wir die bessere Mannschaft“, sagte Henriksen. Und weil Mainz in der Conference League „mehr oder weniger weiter“ sei, liege der Fokus für ihn auf der Bundesliga.

Rundum günstig stehen die Vorzeichen am Sonntag allerdings keineswegs. Torhüter Robin Zentner musste in Craiova wegen einer Adduktorenverletzung ausgewechselt werden, ein MRT im Laufe des Freitags soll mehr Aufschluss geben. Dazu brechen mit Mittelfeldlenker Nadiem Amiri und Dominik Kohr zwei zentrale Stützen im Mainzer Spielsystem weg: Amiri muss nach seiner fünften Gelben Karte pausieren, Kohr fehlt nach Rot fürs Foul an Hoffenheims Max Moerstedt mit einer Drei-Spiele-Sperre. Ob Philipp Mwene nach seinem grippalen Infekt wieder in den Kader zurückkehrt, ist fraglich.

Der Trainer appelliert an die „unglaublichen“ Fans

Offensiv besaßen die Rheinhessen am Donnerstag kaum Durchschlagskraft. „Wir müssen im letzten Drittel besser werden“, betonte Henriksen. Sein Team müsse „mutiger sein, den Ball nach vorne zu spielen“, aktuell sei „zu viel Angst“ im Spiel. Die mitgereisten 05-Fans quittierten den Auftritt der Mannschaft nach dem Spiel in Craiova mit einem gellenden Pfeifkonzert und lieferten sich teils hitzige Wortgefechte mit einigen Spielern. Dass die Fans ihrem Unmut Luft machten, überraschte den Trainer nicht. „Natürlich sind die Fans enttäuscht. Wir sind auch enttäuscht. Die Stimmung war nicht gut – weder in der Kabine noch im Hotel oder im Flieger.“

Gleichzeitig betonte der Mainzer Trainer, wie wichtig der Rückhalt der Anhänger in dieser Phase sei: „Wir haben überragende Fans, sie waren die letzten Monate unglaublich. Wir schaffen das alle nur gemeinsam.“ Dass auch er selbst immer mehr in der Kritik steht, beunruhigt ihn nicht: „Alle können ihre Meinung haben, das ist Teil des Fußballs. Meine Person ist nicht das Wichtigste. Der Verein ist das Wichtigste. Ich probiere mein Bestes, zu hundert Prozent.“

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