Pyrotechnik in mehreren Fällen: Bayern muss über 100.000 Euro Strafe zahlen

Der DFB hat den FC Bayern München zur Kasse gebeten. Der Rekordmeister muss wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger in mehreren Fällen über 100.000 Euro Strafe zahlen.

„Unsportliches Verhalten der Anhänger“

Die Anhänger des FC Bayern brannten in den Bundesligaspielen gegen Stuttgart (4:0), gegen Leipzig (5:1) und in Dortmund (1:1) zahlreiche pyrotechnische Gegenstände ab. Während gegen den VfB und RB jeweils nur ein solcher gezählt wurde (2000 Euro Strafe), brannten Münchner Fans im Auswärtsblock beim BVB ein echtes Feuerwerk ab.

Große Pyro-Show in Dortmund

Weil zu Spielbeginn sowie während der 2. Halbzeit mindestens 100 pyrotechnische Gegenstände (Bengalische Feuer, Blinker und Rauchtöpfe) entzündet wurden, muss der Rekordmeister nun tief in die Tasche greifen. Wie der DFB am Dienstagmittag bekanntgab, ist eine Strafe von 100.000 Euro fällig.

Davon darf der FCB einen Betrag in Höhe von bis zu 33.000 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu verwenden. „Das Entzünden von pyrotechnischen Gegenständen stellt eine erhebliche Gefahr für die im Stadionbereich befindlichen Personen dar“, so der deutsche Verband auf der eigenen Website.

Bereits Anfangs des Monats hatten die Bayern eine erhebliche Summe zahlen müssen – damals an die UEFA, nachdem im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Bayer 04 Leverkusen ein großer Teil der Südkurve lichterloh gebrannt hatte. Zusätzlich zu mehr als 60.000 Euro Strafe hatte die UEFA danach mit der Schließung einzelner Sektoren – konkret der Blöcke 111 bis 114 – gedroht.

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