Bei der Niederlage gegen Stuttgart stand Elvis Rexhbecaj in der Startelf des FC Augsburg. Ab Sommer wohl nicht mehr.
Nach vier gemeinsamen Jahren
Die Rückkehr in die Startelf hätte durchaus gemütlicher verlaufen können für Elvis Rexhbecaj. Nach fünf Joker-Einsätzen am Stück mischte der robuste Mittelfeldspieler am späten Sonntagabend gegen den VfB Stuttgart wieder von Beginn an mit, geriet wie seine Kollegen total unter die Räder und musste nach 45 Minuten schon wieder Platz machen für Anton Kade.
Als Sechser hatte Rexhbecaj in den vergangenen Wochen seinen Teil dazu beigetragen, dass der FCA überlebenswichtige Siege in München (2:1) und gegen St. Pauli (2:1) feierte, nach dem 0:2 in Mainz rutschte er wieder aus der Startelf, erzielte zudem als Joker an alter Wirkungsstätte den 3:2-Siegtreffer in der Nachspielzeit beim VfL Wolfsburg.
Nach dem Personalchaos folgte kein Angebot mehr
Am Saisonende läuft Rexhbecajs Vertrag in Augsburg aus, nach kicker-Informationen geht die Tendenz derzeit klar dahin, dass die Zusammenarbeit nach vier gemeinsamen Saisons und über 100 Pflichtspielen endet.
Vor fast genau einem Jahr lag dem heute 28-Jährigen ein Angebot vor, dann wurden Trainer Jess Thorup und Sportdirektor Marinko Jurendic entlassen. Es folgten zwar Gespräche, aber keine konkreten Offerten. Während der FCA von Thorup zu Sandro Wagner und dann zu Manuel Baum wechselte, und Rexhbecaj früher oder später bei allen seinen Platz hatte, geriet die vertragliche Zukunft in den Hintergrund.
Rexhbecaj und Kosovo kämpfen ums WM-Ticket
So sehr, dass der kosovarische Nationalspieler im Sommer ein neues Kapitel aufschlagen dürfte. Dem Vernehmen nach liegen Angebote aus dem In- und Ausland vor.
Bis dahin kämpft Rexhbecaj an der Seite der Bundesliga-Kollegen Fisnik Asllani und Leon Avdullahu um ein Ticket für die Weltmeisterschaft. In den Play-offs müsste der Kosovo bei Deutschland-Schreck Slowakei bestehen und würde dann den Sieger des Duells Türkei gegen Rumänien empfangen.

