35 Prozent weniger Gehalt: Das passiert in Wolfsburg im Falle des Abstiegs

Dem VfL Wolfsburg droht der Abstieg, der Klub muss zweigleisig planen. In der 2. Liga brechen die Einnahmen ein – und die Gehälter der Profis würden sich deutlich reduzieren. Nur wenige Spieler können gehen.

Alle Verträge sind gültig für die 2. Liga

Es waren fassungslose Wolfsburger Gesichter, in die man nach diesem nächsten Rückschlag blickte. 0:1 gegen Werder Bremen, die nächste Heimpleite für den VfL, wieder gegen einen Gegner, der wie schon vor zwei Wochen der Hamburger SV (1:2) zweifelsohne schlagbar gewesen wäre. Den leeren Händen folgten die leeren Blicke – der Abstieg in die 2. Liga ist längst mehr als ein drohendes Szenario.

Entsprechend muss sich der Klub auf alle Eventualitäten vorbereiten, die Kaderplanungen für beide Ligen parallel zum Überlebenskampf vorantreiben. Das tun die Verantwortlichen um Sportdirektor Pirmin Schwegler und Aufsichtsrat Diego Benaglio. Klar ist: Es wird so oder so den nächsten Umbruch geben im Sommer, das aktuelle Aufgebot hat in seiner Zusammenstellung keine Zukunft.

35 Prozent weniger Gehalt für Eriksen und Co.

Wer jedoch glaubt, im Falle eines Abstiegs leichter davonzukommen, der täuscht sich. Nach kicker-Informationen besitzen alle Verträge Gültigkeit für die 2. Liga, die Gehälter von Christian Eriksen und Co. würden sich jeweils um rund 35 Prozent reduzieren. Schließlich würden auch die Wolfsburger Einnahmen eine Etage tiefer drastisch einbrechen.

So weit will Boss Benaglio aber noch nicht denken: „Wir werden bis zur letzten Sekunde daran glauben und weitermachen“, betont der Schweizer, der nach der Entlassung von Geschäftsführer Peter Christiansen noch näher an die Mannschaft herangerückt ist. Der 42-Jährige unterstreicht: „Mit Blick auf die Tabelle muss es das realistische Ziel sein, dass wir uns Richtung Relegation arbeiten und erst einmal um Platz 16 kämpfen.“ Dort, wo aktuell mit drei Punkten Vorsprung noch der FC St. Pauli steht – der Kiez-Klub trifft am späten Nachmittag (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auf den SC Freiburg.

Wolfsburg taumelt dem Abstieg entgegen, einige Spieler werden in der neuen Saison auf keinen Fall mehr an Bord sein. Nach kicker-Informationen gilt das für Jonas Wind, auch wenn der Däne, der gegen Bremen nach langer Verletzungspause sein Startelf-Comeback feierte, das so noch nicht bestätigen wollte. Der Vertrag des Stürmers läuft ebenso aus wie der von Kevin Paredes, der eine Verlängerung in der Vergangenheit abgelehnt hat. Jeanuel Belocian ist ohne Kaufoption von Bayer Leverkusen ausgeliehen, bei Jesper Lindström, Adam Daghim und Jenson Seelt gibt es eine Kaufoption. Ziehen dürfte diese der VfL aber weder für die 1. noch die 2. Liga.

Christian Eriksen, der Wolfsburger Anführer, müsste wiederum in der Theorie den Gang ins Unterhaus antreten. In seinem Kopf, das versichert der 34-Jährige, spielt das aber noch keine Rolle. Warum spielt Wolfsburg nächstes Jahr in der 1. Liga, fragte der kicker den dänischen Nationalspieler? „Weil wir mehr Punkte holen als die anderen.“ Es könnte so einfach sein …

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