Lizenzierungsverfahren 2026/27: DFL teilt erste Entscheidungen mit

Alle Jahre wieder stellt sich im Profifußball die Lizenzfrage: Wer erhält sie? Wer nicht? Und wer nur unter Auflagen? Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) vermeldete nun erste Entscheidungen für 2026/27.

Grünes Licht für alle Bewerber

Um es vorwegzunehmen: Keinem der 36 Lizenzklubs und keinem Lizenzbewerber aus der 3. Liga wurde aktuell die Spielberechtigung verweigert. Die ersten Entscheidungen im Lizenzierungsverfahren der Bundesliga und 2. Bundesliga für die kommende Saison 2026/27 wurden den Lizenzbewerbern auch bereits zugestellt, wie die DFL am Montag bestätigte.

Alle Klubs können daher durchatmen, allerdings muss so manch ein Lizenzbewerber der DFL zufolge „bis Anfang Juni noch Bedingungen erfüllen, um im Falle der sportlichen Qualifikation die Spielberechtigung final zu erhalten. Andere Bewerber erhalten die Lizenz unter Auflagen oder ohne Einschränkungen.“

Welche Klubs denn genau betroffen sind und wer welche Auflagen erfüllen muss, wurde nicht mitgeteilt.

Was ist der Unterschied zwischen Bedingungen und Auflagen?

Satzungsgemäß ist die DFL GmbH im Lizenzierungsverfahren die erste Entscheidungsinstanz. Ihre Aufgabe ist es dabei, im Sinne eines integren und fairen Wettbewerbs finanzielle, sportliche, rechtliche und personell-administrative Kriterien sowie Kriterien in Bezug auf Stadien, Nachhaltigkeit und die Virtual Bundesliga zu überprüfen.

Während der Prüfung kann die DFL den Bewerbern grundsätzlich Bedingungen und/oder Auflagen diktieren, die zu erfüllen sind, sofern man eine Lizenz erhalten möchte. Eine Bedingung bedeutet, dass ein Klub bestimmte Vorgaben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vor der neuen Saison erfüllt haben muss, um „vorbehaltlich der Erfüllung aller anderen Kriterien“ eine Lizenz für die kommende Spielzeit zu erhalten. Auflagen wiederum sind Vorgaben, die nach erteilter Lizenz während der Saison eingehalten werden müssen.

Gegen die aktuellen Bescheide können die Klubs binnen einer Woche Beschwerde einlegen. Anfang Mai steht dann die zweite Entscheidung der DFL GmbH an, nach der die betroffenen Klubs nochmals fünf Tage Zeit erhalten, um gegebenenfalls erneut dagegen vorzugehen. Mitte Mai entscheidet schließlich unter dem Vorsitz von Jan-Christian Dreesen der Lizenzierungsausschusses in seiner Sitzung final über die jeweils zweiten Beschwerden. Die finale Entscheidung zur Lizenzvergabe ist für Mitte Juni vorgesehen.

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