Bayerns vermeintlich leichtes Los & die historische Krise der Wölfe

Welches Heim-Jubiläum RB Leipzig feiern könnte, es beim VfL Wolfsburg historisch schlecht läuft und Mainz unter den deutschen Klubs ein echter Globetrotter ist: Das sind die Daten, Fakten und Statistiken der Woche.

Die Daten der Woche

Das Ende der Bundesliga-Saison 2025/26 ist schon in Sicht. Nur noch zehn Partien müssen die Teams jeweils absolvieren. Alle Klubs haben trotzdem noch einige Gelegenheiten, in der Tabelle nach oben zu springen – oder zumindest den Absturz in den Keller zu verhindern.

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Reiht sich RB auf Rang 6 ein?

RB Leipzig ist seit vier Spielen ungeschlagen (2S / 2U) und hat dank seiner Torgefahr die Champions-League-Plätze im Blick: In den jüngsten zwölf BL-Partien traf Leipzig immer mindestens einmal, eine längere Serie hatte der Klub zuletzt vom 14. bis zum 26. Spieltag 2020/21 (13 Spiele).

Nun will RB endlich ein Jubiläum begehen: Der Klub holte bisher 99 Heimsiege nach 165 Bundesliga-Partien in der Red Bull Arena. Bei einem Triumph über den FC Augsburg am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) würde Leipzig auf Rang 6 der Teams landen, die am schnellsten diese Marke erreichten, noch vor dem BVB, Stuttgart oder Werder Bremen. Womöglich hat Leipzig schon den Sekt kalt gestellt: Immerhin ging keine der neun Heimpartien gegen Augsburg verloren, nur einmal gab es ein Remis (am 25. Spieltag 2018/19)…

Die Wölfe hoffen auf die Null…

Der VfL Wolfsburg steckt in einer veritablen Krise. Nur in der Saison 2010/11 standen die Wölfe noch später in einer Bundesliga-Spielzeit auf einem direkten Abstiegsplatz (vor dem 27. und 28. Spieltag auf Rang 17). Ein großes Problem ist die löchrige Defensive des VfL. 53 Gegentore hat sonst nur Schlusslicht Heidenheim, die Wölfe hatten dies in ihrer BL-Historie noch nie nach 24 Spielen. 16 Gegentore musste Wolfsburg in der Schlussviertelstunde hinnehmen, auch das ist aktuell Liga-Höchstwert. Am wenigsten Probleme hatten die Wölfe in dieser Spielzeit gegen den kommenden Gegner (Samstag, 15.30 Uhr): beim 1:0-Hinrunden-Sieg gegen den HSV spielten die Wölfe das bisher einzige Mal zu Null.

Mainz ist Globetrotter Nummer 1

Mainz 05 hat als erstes deutsches Team das Achtelfinale der Conference League erreicht und wird darin am nächsten Donnerstag (21 Uhr) gegen Sigma Olmütz aus Tschechien antreten. Mit der Partie stellen die Mainzer eine besondere Marke auf: Es wird ihre 25. Europapokal-Partie. Olmütz bzw. Tschechien wird hierbei die 15. Nation, mit der sich die 05er duellierten. Kein anderes deutsches Team trat in seinen ersten 25 Europapokal-Spielen gegen Teams aus mehr verschiedenen Ländern an, wobei das aktuelle Liga-Format der Europacups natürlich mehr Klubs zulässt als früher. Die wenigsten Nationen nach 25 Partien kennengelernt hatte übrigens Hannover 96 (8).

Die Gegensätze der deutschen CL-Gegner

Die CL-Achtelfinals 2025/26 warten mit vielen spannenden Partien auf: Die Bayern treffen erstmals auf Atalanta Bergamo, ein vermeintlich leichtes Los. Doch die jüngere Vergangenheit mahnt zur Vorsicht – in den letzten vier Duellen mit einem italienischen Team konnten die Münchener nur einmal gewinnen. Leverkusen indes fordert Arsenal zum ersten Mal seit der CL-Gruppenphase 2000/01 (damals 1:1; 1:4) heraus.

Daneben geht das Dauer-Duell ManCity gegen Real Madrid in die nächste Runde. In jeder Spielzeit seit 2021/22 trafen die zwei Klubs aufeinander. Zeitgleich wird sich PSG gegen Chelsea um Wiedergutmachung nach dem 0:3 im Klub-WM-Finale bemühen. Dass dies nicht einfach wird, zeigen Chelseas jüngste Ergebnisse: Unter Trainer Liam Rosenior verloren die Blues nur 3 der 14 Pflichtspiele bei neun Siegen.

Wo sind die NRW-Profis hin?

Seit der kicker die Geburtsorte der Bundesliga-Profis komplett erfasst (2004/05), liefen im deutschen Fußball-Oberhaus bis dato 325 Spieler mindestens einmal auf. Am meisten waren es in der Spielzeit 2005/06 (65).

20 Jahre später scheint NRW in der Krise zu stecken: In der aktuellen Saison kamen bisher nur 38 NRW-Profis zum Einsatz, Tiefstwert im betrachteten Zeitraum. Es müssten also noch Profis wie zum Beispiel Bremens Mitchell Weiser (geboren in Troisdorf), Dortmunds Silas Ostrzinski (Hagen) oder Hamburgs Noah Katterbach (Simmerath) zum Einsatz kommen, um einen neuen Negativ-Wert seit 2004/05 zu verhindern.

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