„Cool vor dem Tor“: Heckings Respekt vor Stuttgarts „Juwel“

In zwei Heimspielen innerhalb einer Woche kann der VfL Bochum seine Chancen im Kampf um den Klassenerhalt vergrößern. Gegen Stuttgart aber fehlt zunächst der aktuell wohl stärkste Abwehrspieler.

Bochum gegen den VfB ohne Abwehrmann Bernardo

Auch wenn Bernardo, der zuletzt wegen Knie- und Achillessehnen-Beschwerden pausierte, auf den Trainingsplatz zurückgekehrt ist, wird der Brasilianer gegen den VfB Stuttgart noch zuschauen müssen. „Aber bei ihm sieht es besser aus, womöglich ist er eine Woche später gegen Augsburg wieder mit dabei“, sagt Trainer Dieter Hecking.

Gegen die Schwaben wird es also wohl bei der zuletzt erprobten Besetzung der linken Seite bleiben mit dem schnellen Gerrit Holtmann sowie Maxi Wittek als linkem Außenposten der Dreierkette. „Wir können sehr flexibel agieren“, urteilt Hecking, „auch in Leverkusen hat es gut funktioniert. Maxi Wittek hat ein gutes Spiel gemacht. Er wird von Anfang an spielen, er hat sich einen guten Stellenwert erarbeitet.“

Hecking schwärmt von Woltemade

Es ist zu erwarten, dass die Gastgeber am Samstag in Ruhrstadion gegen den Vize-Meister in der Defensive enorm gefordert sein werden. Das liegt unter anderem an einem Aufsteiger in Reihen der Stuttgarter, der sich rasant entwickelt hat.

„Nick Woltemade ist eine absolut positive Entscheidung“, findet Hecking. „Er ist unglaublich cool vor dem Tor, auch mir macht es Spaß, ihn Fußball spielen zu sehen.“ Das Urteil des Trainer-Routiniers: „Der VfB hat da ein richtiges Juwel in seinen Reihen. Aber schön wäre es, wenn er das am Samstag nicht unbedingt zeigt.“

Zwei Heimspiele innerhalb von acht Tagen, das klingt nach einer nicht so schlechten Ausgangsposition, um die Lage im Kampf um den Klassenverbleib womöglich zu verbessern. Allerdings: Der VfL konnte zuletzt zu Hause zweimal infolge nicht punkten.

Zunächst gab es ein 0:1 gegen Hoffenheim, dann ein 1:3 gegen Frankfurt. Drei Heimniederlagen am Stück erlebte der VfL zuletzt zum Saisonstart 2022/23, als Thomas Reis seine letzten drei Heimspiele als VfL-Coach verlor.

Immerhin aber hat sich die Mannschaft zuletzt achtbar aus der Affäre gezogen, auch zuletzt beim Meister Bayer Leverkusen, als der VfL lange Paroli bot. „Wir sind unangenehm zu bespielen, die Mannschaft hat Vertrauen in die Abläufe. Das gilt es auch gegen Stuttgart auf den Platz zu bringen“, fordert Hecking.

Hecking: „Wir treffen auf eine sehr gute Mannschaft“

Kurios, dass am Samstag an der Castroper Straße die beiden Mannschaften aufeinander treffen, die bisher die wenigsten Kilometer zurückgelegten. Der VfB kommt im Schnitt auf 114,8 km pro Spiel, Bochum auf 113,3. Zum Vergleich: St. Pauli, in der Tabelle zwei Plätze vor Bochum geführt, lief im Schnitt 121,2 km pro Partie.

Allerdings: Natürlich kommt es nicht auf die Menge der gelaufenen Kilometer an, sondern auch darauf, möglichst effizient auf dem Platz zu arbeiten und die richtigen Laufwege zu finden. Und das gegen eine Mannschaft, die unter der Woche aktiv war und sich dabei weiteren Rückenwind holte. „Der VfB ist ins Pokalfinale eingezogen, das gibt natürlich noch mal richtig Schwung und neues Selbstvertrauen“, weiß Hecking. „Wir treffen auf eine sehr gute Mannschaft.“

Zum Gelingen, wenn auch wahrscheinlich nicht in der Startelf, soll dann auch wieder Myron Boadu beitragen, der immer wieder wegen Verletzungen ausfällt, aber eine ganz besondere Qualität besitzt. „Einen Torriecher wie er besitzt sonst keiner in unserem Kader“, sagt Hecking.

Umso mehr freut sich der Bochumer Coach, dass der Niederländer im Training deutlich aufsteigende Tendenz zeigte. „Er hat zuletzt sehr gut trainiert und auch keine Probleme mehr, er macht einen stabilen Eindruck. Ich gehe davon aus, dass er uns noch richtig weiterhelfen wird.“

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