Dortmunds heikler Dreierpack – auch mit Blick auf die neue Saison

Die Zahlen sind eindrücklich – über alle Wettbewerbe hinweg: Regelmäßig strauchelt der BVB in dieser Saison gegen starke Gegner. Startet er beim VfB eine gegenteilige Serie?

Poliert der BVB seine Bilanz gegen Top-Teams auf?

Stets wartet eine gefährliche Aufgabe, und der aktuelle Tabellenplatz entspricht natürlich keineswegs der in Wahrheit riesigen Qualität: Wie so viele Trainer ist auch Niko Kovac ein Meister darin, den nächsten Gegner starkzureden. In dieser Woche hatte Borussia Dortmunds Chefcoach allerdings allen Grund, vor dem VfB Stuttgart zu warnen – und das nicht nur, weil in sechs Spielen noch kein Sieg gelang, seit dieser von Sebastian Hoeneß trainiert wird.

Vor allem sollte dem BVB Sorgen bereiten, dass der VfB zu den Top-Teams der Liga gehört. Gegen die tut sich der Tabellenzweite nämlich in dieser Saison bemerkenswert schwer, und zwar wettbewerbsübergreifend.

Gegen die Top-Teams strauchelt der BVB regelmäßig

National, also in Bundesliga und DFB-Pokal, gelangen den Dortmundern in acht Aufeinandertreffen gegen derzeit auf den Plätzen 1 bis 6 stehenden Mannschaften nur zwei Siege bei drei Remis und drei Niederlagen, was einen Punkteschnitt von 1,13 ergibt. Zum Vergleich: Gegen Kontrahenten, die derzeit Siebter oder schlechter sind, fuhr Kovacs Elf durchschnittlich satte 2,55 Zähler ein. Entsprechend unterschiedlich lesen sich auch Tor- (1,63 vs. 2,14) und Gegentorschnitt (1,63 vs. 0,77).

Passend dazu kassierte der BVB seine einzigen Bundesliga-Niederlagen gegen den FC Bayern (1:2/2:3) und schied im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Bayer 04 Leverkusen aus (1:2). Und auch in der Champions League zeigten die Schwarz-Gelben ein ähnliches Bild: starke 2,5 Punkte im Schnitt gegen Teams außerhalb der Top 16 wie Kopenhagen oder Villarreal (sechs Spiele), mickrige 0,67 gegen den Rest um Manchester City und Schreckgespenst Atalanta Bergamo (vier Spiele).

Ein heikler Dreierpack bietet nun die Gelegenheit, die Bilanz aufzupolieren: Nach dem Gastspiel beim drittplatzierten VfB am Samstag (18.30 Uhr) geht es eine Woche später gegen den Sechsten Leverkusen und anschließend zum Fünften TSG Hoffenheim (18. April, alle LIVE! bei kicker). Tritt Kovac mit seinem Team den Beweis an, nicht nur gegen Kontrahenten konstant punkten zu können, deren aktueller Tabellenplatz natürlich keineswegs der in Wahrheit riesigen Qualität entspricht?

Bei allem berechtigten Lob über die bemerkenswerte Dortmunder Bundesliga-Saison – das beste Rückrundenteam, der historisch viertbeste Zweite nach 27 Spieltagen – ist jedenfalls klar: Will der BVB nächstes Jahr einen Angriff auf die Bayern wagen und in Champions League und DFB-Pokal weiter kommen als zuletzt, muss er seine Probleme gegen Top-Teams in den Griff bekommen.

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