Freiburgs Rezept gegen Leverkusen: Trainingszeit und ein ausgeruhter Manzambi

Die Offensivleistung der Freiburger gegen Leverkusen soll Grundlage für die kommenden Wochen mit Spielen in drei Wettbewerben sein, in denen sie auch auf weitere geniale Momente von Manzambi und Suzuki hoffen.

SC zuversichtlich für englische Wochen

Das Offensivspiel der Freiburger stand in dieser Saison schon mehrfach in der Kritik, auch intern. Nicht nur Verteidiger Matthias Ginter bemängelte in Interviews, dass es im Ballbesitz bei den Breisgauern noch deutlich Luft nach oben gebe. Beim 3:3 gegen Leverkusen überraschte der Sport-Club am vergangenen Wochenende mit attraktiven Ballstafetten und vielen Torabschlüssen. „Wir haben fußballerische Lösungen gefunden und uns Chancen erarbeitet“, freute sich Linksverteidiger Christian Günter. Die Leistungssteigerung in diesem Bereich hatte Gründe. Laut Günter und Trainer Julian Schuster hat die größere Anzahl an Trainingseinheiten geholfen. Dazu kommt sicherlich noch die Rückkehr von Johan Manzambi, der nach seiner Rotsperre erstmals wieder dabei war.

Manzambi war an fast jedem Spielzug beteiligt

Nach drei Partien Pause sprühte der Schweizer Nationalspieler vor Spielfreude und war für den kicker der „Spieler des Spiels“ (Note: 1,5), weil der „dynamische Mittelfeldmotor an fast jedem Spielzug beteiligt war“ und auch das 1:0 von Vincenzo Grifo initiierte, als er über das halbe Feld marschierte und Vorlagengeber Günter bediente. 90 Prozent seiner Pässe (29) kamen an, 80 Prozent seiner Dribblings (5) waren erfolgreich, außerdem schlenzte er beim Stand von 2:3 einen Weitschuss nur knapp neben den Pfosten. „Ich will keinen herausheben“, meinte Schuster, „im Verbund hat es funktioniert, viele Spieler hatten die Überzeugung und den Willen mit dem Ball.“

Manzambi hatte schon zum Ende der Vorsaison und mehrfach in der laufenden Runde gezeigt, dass er mit seiner Kreativität und Wendigkeit ein Unterschiedsspieler der Freiburger sein kann. Er hatte allerdings vor seiner Sperre eine Phase, in der es ihm nicht mehr ganz so leicht vom Fuß ging, auch wenn Schuster das als „Klagen auf hohem Niveau“ bezeichnete. Die vergangenen Wochen wurden dennoch genutzt, um auch individuell mit dem 20-Jährigen zu arbeiten, zum Beispiel an Athletik, Schnelligkeit und persönlichen Analysen, wie der SC-Coach kürzlich berichtete.

Schuster: „Man hat gesehen, wie wichtig Training ist“

Es sei vorteilhaft gewesen, dass die Sperre in eine Zeit fiel, in der die Freiburger keine englischen Wochen und damit mehr Trainingszeit hatten. Und die wurde auch mit dem gesamten Team genutzt, um die offensiven Abläufe zu optimieren. „Die Präzision war da“, sagte Schuster, vor allem beim „sehr besonderen“ 2:1 von Yuito Suzuki (kicker-Note: 2) – der seit Wochen in Top-Form ist – nach einer Kombination aus der eigenen Hälfte. „Man hat einfach gesehen, wie wichtig für uns Training ist. Das ist vielleicht einer der kleineren Nachteile, wenn man international spielt, dass die Zeit fehlt, um sich gewisse Dinge zu erarbeiten.“ Mit den vergangenen Wochen und der Umsetzung gegen Leverkusen habe die Mannschaft „die Grundlage gelegt für die kommenden Aufgaben, für die wir zuversichtlich gestimmt sind“.

Das bestätigte Kapitän Günter: „Wir haben in den letzten Wochen hart gearbeitet und uns die Sicherheit mit dem Ball zurückgeholt, um auch gegen die Top-Teams Chancen herauszuspielen.“ Das Unentschieden gegen Bayer habe gezeigt, dass der SC in der Lage sei „jeder Mannschaft weh zu tun, und das ist die Marschroute für die nächsten Wochen“, in denen unter anderem noch Ende April das DFB-Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart und schon in dieser Woche am Donnerstag das Hinspiel des Europa-League-Achtelfinales beim KRC Genk warten. An das belgische Stadion hat der neue SC-Rekordtorschütze Grifo, der jetzt gleichauf mit Nils Petersen ist, jedenfalls „gute Erinnerungen“, weil er dort 2018 sein Länderspieldebüt für Italien gegeben hat, beim 1:0 im Freundschaftsspiel gegen die USA.

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