Der FC Bayern muss beim Trainingsauftakt auf Joshua Kimmich verzichten. Der 30-Jährige startet aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung aus dem vergangenen Jahr mit einem individuellen Aufbauprogramm in die Vorbereitung.
Blessur am Sprunggelenk
Bereits Mitte November musste Joshua Kimmich aufgrund von Problemen am Sprunggelenk ein Spiel aussetzen. Erstmals seit sieben Jahren saß er beim 6:2 gegen Freiburg 90 Minuten auf der Bank, weil Vincent Kompany nichts riskieren wollte. Auch beim Jahresabschluss in Heidenheim (4:0) fehlte Kimmich, dieses Mal stand er sogar gar nicht im Kader.
Kompany hätte nur im absoluten Notfall doch auf Kimmich, der oftmals bereitwillig über die Schmerzgrenze hinausgeht, zurückgegriffen. „Wenn vier, fünf weitere Spieler krank geworden wären“, sagte der Bayern-Coach damals. Doch das war nicht der Fall, Kimmich konnte geschont werden.
Nun muss der Nationalmannschaftskapitän auch zum Jahresanfang nochmal etwas kürzertreten. Wie der FC Bayern am Samstag vermeldete, fehlt Kimmich zum Trainingsauftakt 2026 im Mannschaftstraining.
Stattdessen absolviert der 30-Jährige nach seiner Verletzung zum Jahresende an der Kapsel im Sprunggelenk „zunächst ein individuelles Programm“, wie es von Vereinsseite heißt. Wann Kimmich wieder mit dem gesamten Team auf dem Rasen stehen kann, dazu machten die Bayern keine Angabe.
Erstes Mannschaftstraining am Sonntag geplant
Bessere Nachrichten gab es dafür bereits am Freitag bei der Personalie Jamal Musiala: Der 22-Jährige, der verletzungsbedingt in der laufenden Saison noch kein Spiel absolviert hat, legte wie geplant schon vor der restlichen Mannschaft mit der Vorbereitung auf den Re-Start der Bundesliga mit den ersten Einheiten los. Am Samstag findet sich der komplette Kader dann zu Leistungstests an der Säbener Straße ein, am Sonntag ist das erste Mannschaftstraining geplant.
Im Rahmen der kurzen Vorbereitung absolviert der Tabellenführer und Rekordmeister am kommenden Dienstag ein Testspiel gegen RB Salzburg (15 Uhr), am Sonntag in einer Woche (11. Januar) geht es dann vor eigenem Publikum in München mit Bundesliga-Fußball gegen den VfL Wolfsburg weiter.

