Nach „gutem Zeichen“: Kompany wünscht sich „Rock ’n‘ Roll“ in Paris

Vincent Kompany hat sein Bayern-Team trotz auch für Spieler wie Serge Gnabry überraschender Umbaumaßnahmen zum 15. Sieg im 15. Pflichtspiel dieser Saison geführt. Zufriedenheit dürfe aber nicht aufkommen, stellte der Münchner Trainer klar – und wünscht seinen Schützlingen schon jetzt viel Spaß in Paris.

Gnabry sieht das gesamte Bayern-Team „im Saft“

Maßnahmen, auf einen Schlag etwa die gesamte Offensivabteilung auszutauschen, waren in der Vergangenheit auch schon mal schiefgegangen. Nicht aber beim FC Bayern in dieser Saison: Denn nachdem Coach Vincent Kompany vor dem Spitzenspiel gegen das zuvor auswärts 37-mal in Folge in der Bundesliga nicht mehr besiegte Bayer 04 Leverkusen damit überrascht hatte, sowohl Luis Diaz, Michael Olise als auch Harry Kane auf die Bank zu setzen, fuhr der souveräne Spitzenreiter letztlich mit einer stark performenden 1B-Elf ein klares 3:0 gegen den Vizemeister ein.

Für 1:0-Torschütze Serge Gnabry, der mit dem Treffer einmal mehr seine starke Form in dieser Saison unterstrichen hatte, kam die Umbaumaßnahme seines Trainers zunächst einmal auch etwas ungewöhnlich daher. So sprach der deutsche Nationalspieler auch im Namen seiner Mitspieler gegenüber Sky davon: „Natürlich gab es, denke ich, ein bisschen Verwunderung. Nichtsdestotrotz sind wir alle gut im Saft und haben gut performt die letzten Spiele.“

Letzten Endes erkannte Gnabry nach seinem 250. Bundesliga-Einsatz (95 Tore, 61 Vorlagen) in der ganzen Angelegenheit nur Positives: „So ist es auch vom Trainer ein gutes Zeichen, gerade bei so einem Spiel auf andere, die zuletzt häufig auf der Bank waren, zu setzen – und die dann auch noch so performen. Die Jungs haben es zurückgezahlt mit ihrer Leistung.“ Der 30-Jährige glaube, „das macht uns als Mannschaft, als Einheit auch nochmal viel stärker, wenn dann heute bei einem solchen Gegner so ein Resultat rauskommt“.

Leverkusen ohne Chance: „Das war definitiv ein Ausrufezeichen“

In der Tat hatte der FCB gerade im ersten Abschnitt gegen eine massiert stehende und nur auf Konter lauernde Werkself, die am Ende des Tages lediglich einen xGoals-Wert von 0,12 zustande gebracht hatten, geduldig mit reichlich Ballbesitz agiert, um dann bis zur Pause das 3:0 herzustellen. Eine weitere Machtdemonstration des Titelfavoriten in der Bundesliga? „Das würde ich schon sagen“, meinte Gnabry klar. „Das war definitiv ein Ausrufezeichen, das wir heute gesetzt haben.“

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Gerade weil sich Leverkusen nach dem XXL-Umbruch im Sommer samt früher Trainerentlassung weg von Erik ten Hag hin zu Kasper Hjulmand aus seiner Sicht „absolut wieder gefangen und als starke Mannschaft präsentiert hatte.“

Sein Trainer Vincent Kompany blies ins selbe Horn: „Ich habe nach diesem Sieg noch mehr Vertrauen gewonnen, was die Mannschaft alles schaffen kann. Klar sind wir besser, wenn Harry spielt und in Topform ist. Aber heute hab ich eben gefühlt, etwas anders zu machen.“

Was kann man am Ende des Tages aber noch von dieser Mannschaft erwarten? Kompany: „Ich will jetzt noch keine großen Ansagen machen. Ich muss auch nicht so viel erklären, warum wir Erfolg haben. Wir haben 15 Spiele gewonnen, das ist gut. Aber das reicht nicht, es muss so weitergehen.“ Er werde deswegen trotz famoser Serie „nicht akzeptieren, dass wir auch nur einen Schritt weniger machen jetzt“.

„Wir haben es uns verdient, dass wir wirklich voller Enthusiasmus in dieses Spiel reingehen.“ (Vincent Kompany vor dem Duell mit PSG)

Diesbezüglich möchte er seine eigene Laufbahn dazu nutzen, seinen Schützlingen stets etwas beizubringen: „Ich hatte keine einfache Karriere, ich hab für alles gearbeitet und war viel verletzt.“ Genau das nehme er tagtäglich bei seiner Arbeit mit dem Rekordmeister mit: „Es gehören Höhen wie Tiefen dazu. Und es ist nicht wichtig, was Leute da draußen sagen. Es ist wichtig, wie wir uns jeden Tag verhalten und trainieren. Das brauchen wir jede Woche – und dann kannst du auch mal verlieren.“

Vorerst aber gelte aus seiner Sicht, voller Vorfreude nun das Champions-League-Duell mit dem amtierenden Titelträger Paris Saint-Germain (Dienstag, 21 Uhr, LIVE! bei kicker) ins Auge zu fassen: „Wir haben es uns verdient, dass wir wirklich voller Enthusiasmus in dieses Spiel reingehen. Es muss Rock ’n‘ Roll sein. Es gibt keine Gründe, an die Konsequenz zu denken, was bei einem Sieg oder Niederlage passiert. Wir dürfen einfach so voll reingehen und genießen. Es ist einfach ein geiles Spiel.“

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