Trainer Ilzer droht auszufallen – Keine Entscheidung bei Prömel

Während der Hoffenheimer Kader bis auf die Langzeitverletzten wieder eine komplette Trainingswoche absolvierte, hat sich Chefcoach Christian Ilzer einen Infekt eingefangen.

Kein „totaler Ausverkauf“ im Sommer

Überraschend hatte am Freitagvormittag Sportgeschäftsführer Andreas Schicker anstelle von Trainer Christian Ilzer bei der üblichen Spieltagspressekonferenz auf dem Podium Platz genommen. „Chris hat mich heute in der Früh angerufen und informiert, dass er kränklich ist und einen kleinen Infekt hat“, ließ Schicker wissen, „ob er morgen dabei sein wird, ist offen, das werden wir im Laufe des Tages entscheiden.“

Volz und Deutschl könnten einspringen

Damit läuft die TSG, die zuletzt zweimal unnötig Punkte hatte liegenlassen beim 2:2 in Köln und bei der Heimniederlage gegen den FC St. Pauli, Gefahr, in der Auswärtspartie beim Schlusslicht in Heidenheim ohne ihren Dirigenten und Antreiber an der Seitenlinie auskommen zu müssen. Wer den 48-Jährigen gegebenenfalls in welcher Rolle vertritt, ist auch noch unklar.

„Wir haben ja ein gutes und großes Trainerteam, wir werden dann die Aufgaben noch final verteilen. Da haben alle ein gutes Gefühl und Vertrauen in unsere Co-Trainer und Analysten, weil das Team sehr gut funktioniert“, versicherte Schicker, „aber dazu war die Zeit noch zu kurz. Ich habe mit Chris Vorgespräche diesbezüglich geführt, aber das werden wir noch final entscheiden, wenn es soweit ist, weil absolut die Chance besteht, dass Chris morgen dabei ist.“ Mutmaßlich dürften sich Co-Trainer Moritz Volz und der für Standards zuständige Dominik Deutschl den Part teilen, sollte Ilzer passen müssen.

Schicker widerspricht Presseberichten zu Prömel

Vom Tabellenplatz der Gastgeber werde sich die TSG nicht blenden oder beeinflussen lassen, betonte Schicker, „das spielt für uns keine Rolle, das wird ein schwieriges Auswärtsspiel. Da brauchen wir eine sehr fokussierte Leistung, um einen Dreier mitzunehmen.“ Auch nachhaltige Rhythmusstörungen hat der 39-Jährige nach den jüngsten Rückschlägen nicht feststellen können, „solche Spiele gibt es einfach in einer Saison. Die Mannschaft ist so gefestigt, dass sie das gut selbst aufgearbeitet hat. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Mannschaft ins Nachdenken kommt. Wir wissen ja auch, woran es gelegen hat.“

Entschieden widersprach Schicker unterdessen Medienberichten, wonach Grischa Prömel die TSG bereits über seine Entscheidung, im Sommer ablösefrei nach Stuttgart zu wechseln, informiert habe. „Es ist keine finale, definitive Entscheidung gefallen“, erklärte der Österreicher, „ich habe Gespräche geführt, weil er ein absoluter Führungsspieler für uns ist, er hat Vertrag bis 30. Juni. Wir werden weitere Gespräche führen und schauen, wie dann der Ausgang ist. Es ist kein Geheimnis, dass wir uns sehr bemüht haben, jetzt schauen wir, was die nächsten Wochen bringen.“

„Es wird nicht den totalen Ausverkauf geben“

Den nächsten radikalen Umbruch aufgrund des erhöhten Marktinteresses an Hoffenheimer Spielern und der erfolgreichen Saison sieht der Manager in diesem Sommer nicht auf sich zukommen. „Die Befürchtung habe ich nicht. Wir müssen ein Verein sein, der wieder Transfererlöse generiert. Das ist unser Weg, eine gewisse Veränderung ist auch nötig, das ist meine Erfahrung“, so Schicker, „aber es wird nicht den totalen Ausverkauf geben, das kann ich vorwegnehmen. Aber eine gesunde Veränderung wird es definitiv geben. Das braucht es auch.“

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