Der Poker ist beendet: Wie entscheidet sich Wirtz?

Vor mindestens einem halben Jahr begannen die Vertragsgespräche zwischen Florian Wirtz und Bayer 04. Gepokert wird aber längst nicht mehr. Die Rahmenbedingungen für eine Verlängerung stehen. Doch das Ja-Wort des Topstars fehlt weiterhin.

Bayer wartet auf Ja-Wort des Topstars

Es ist neben der noch unbeantworteten Zukunftsfrage zu Trainer Xabi Alonso das heißeste Thema, das Klub-Verantwortliche wie Fans von Bayer 04 Leverkusen in diesen Tagen beschäftigt. Darf sich der deutsche Double-Gewinner auch kommende Saison an den fußballerischen Künsten des Ausnahmespielers Florian Wirtz erquicken? Oder muss der Werksklub den besten deutschen Fußballer im Sommer verkaufen, weil dessen Vertrag im Juni 2027 endet?

Schließlich gilt es bei einem Transferwert von weit über 100 Millionen Euro als viel zu riskant, den Spielmacher bei der aktuellen Vertragslaufzeit bis in den Sommer 2026 zu halten. Hätte Bayer doch dann im Ablöse-Poker keine starke Position mehr und nicht mehr alle Zügel fest in der Hand.

Wirtz-Seite sieht Persönlichkeitsentwicklung nicht abgeschlossen

Die Ausgangslage ist seit Monaten klar: Entweder Wirtz verlängert seinen Vertrag vorzeitig um mindestens ein Jahr oder aber Bayer verkauft den Akteur, den alle Experten als Weltklassespieler einstufen. Bereits spätestens im Oktober 2024 haben beide Seiten die Gespräche über eine Ausdehnung der Vertragslaufzeit aufgenommen. Bayer ist natürlich daran interessiert, dass Wirtz weiter in der BayArena aufspielt.

Die Spieler-Seite sieht die (Persönlichkeits-)Entwicklung des immer noch erst 21-Jährigen nicht als abgeschlossen an. In Leverkusen könnte dieser in einer Führungsposition weiter reifen und seine Leader-Qualitäten weiterentwickeln. Dies wäre bei einem Wechsel zu einem absoluten europäischen Topklub nicht zwingend gegeben.

Die WM 2026 ist ein Argument für Bayer

Zudem ist die Perspektive, sich in einem gewohnten sowie gleichzeitig sportlich hochkarätigen und somit komplett passenden Umfeld ohne Störfaktoren auf seine erste WM-Teilnahme 2026 in den USA, Kanada und Mexiko vorzubereiten, ein Pro-Argument für einen Verbleib bei Bayer.

Doch warum gibt es mindestens ein halbes Jahr nach Aufnahme der Gespräche immer noch keine Entscheidung? Betonten doch alle Beteiligten wiederholt, dass man sich in „guten Gesprächen“ befinde, und beide Seiten  auch um die Bedürfnisse der jeweils anderen wüssten.

Die Rahmenbedingungen für den Vertrag sind längst besprochen

Klar ist, dass Bayer und Wirtz, dem seine Eltern in beratender Funktion zur Seite stehen, schon lange nicht mehr verhandeln. Die groben Rahmenbedingungen für eine Vertragsverlängerung sind längst besprochen. Es wird nicht mehr gepokert. Nicht umsonst wiederholte sich Geschäftsführer Simon Rolfes in diesem Jahr mit seinen Aussagen zum Stand der Dinge nahezu wortgleich. Weil es eben auch nichts Neues zu verkünden gab und gibt.

Bayer hat ein Paket für den Topstar geschnürt, bei dem nur letzte Details zu besprechen sind und mit dem dieser grundsätzlich einverstanden ist für den Fall, dass er sich entscheidet, auch nächste Saison in Leverkusen Fußball spielen zu wollen.

Entscheidung fällt unabhängig von Xabi Alonsos Verbleib

Doch an diesem Punkt hängt der Deal noch. Die Wirtz-Seite nimmt sich Zeit für ihre Entscheidung, die unabhängig davon fallen wird, ob Xabi Alonso in Leverkusen bleibt, wovon ohnehin alle Beobachter inner- und außerhalb des Klubs ausgehen.

Dass sich Wirtz noch nicht erklärt hat, muss nicht zwingend ein schlechtes Zeichen für Bayer sein. Auch wenn das penetrante öffentliche Werben des FC Bayern München bei jeder Gelegenheit die Absichten des Rekordmeisters eindeutig belegt. Doch schon bei seinem Wechsel als 16-Jähriger vom 1. FC Köln nach Leverkusen im Januar 2020 stand bereits im Sommer 2019 mehr oder weniger fest, dass Wirtz die Geißböcke verlassen würde, so dass zahlreiche Klubs das Toptalent umgarnten. Auch damals nahmen der Teenager und seine Eltern sich viel Zeit, um die richtige Entscheidung zu fällen.

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