Kovac: „Jetzt perfektionieren wir die ganze Geschichte“

Mit 4:0 hat Borussia Dortmund am Freitagabend gegen den 1. FSV Mainz 05 gewonnen. Julian Ryerson avancierte mit vier Assists zum Matchwinner – und darf ein ungeschriebenes Gesetz brechen.

BVB überzeugt bei Standards

Ob per Freistoß, Ecke oder aus dem Spiel heraus: Julian Ryerson brachte die Mainzer mit seinen Hereingaben an den Rand der Verzweiflung – und zum Ende der Siegesserie. Der Norweger, der zuvor in seiner Karriere noch nie zwei direkte Torvorlagen in einem Bundesligaspiel verbucht hatte, bereitete alle vier BVB-Treffer direkt vor.

Die persönliche Statistik dürfte also ein Grund mehr sein, weshalb es schwerfallen sollte, diesen Sahnetag zu verarbeiten – oder etwa nicht? „Das ist nicht so schwierig“, entgegnete Ryerson nach dem Abpfiff bei Sky. An der zurückhaltenden Reaktion des Norwegers hätte wohl selbst das Wissen nichts geändert, dass ihm als erstem Dortmunder drei Assists in einer ersten Hälfte eines Bundesligaspiels gelungen waren.

Ryersons Dank geht auch an die, „die man nicht sieht“

Das Erfolgsrezept ist dabei ebenso simpel wie effektiv: „Ich muss den Ball auf den Punkt bringen und die anderen müssen halt dahinlaufen.“ Zudem seien nicht nur der Assistgeber sowie der Torschütze für den Erfolg bei Standardsituationen verantwortlich, sondern auch diejenigen, „die man nicht sieht – zum Beispiel die Blocker – die machen auch einen guten Job“, stellte Ryerson klar.

Auf ein materielles Andenken an diesen historischen Abend verzichtete der 28-Jährige derweil. So sei es aus seiner Sicht ohnehin nur Mehrfachtorschützen, nicht -assistgebern, gestattet, den Spielball mitzunehmen und in der Kabine von den Mitspielern unterschreiben zu lassen.

Ein kleines Schlupfloch ließ sich Ryerson in dieser Debatte allerdings noch offen – womöglich mit Folgen für den Trophäenschrank in den eigenen vier Wänden: „Wenn ich den letzten (Assist, Anm. d. Red.) bekomme, dann hole ich mir den Ball.“ Zumindest am Freitagabend schreibt die DFL den vierten Treffer Ramy Bensebaini zu, was zugleich mit dem vierten Assist für den Norweger einhergeht.

Drei Kopfballtore in einem Spiel

Niko Kovac erfreute sich ebenfalls an der Tatsache, dass drei der vier Tore im direkten Anschluss an einen ruhenden Ball resultiert waren. „Wir haben schon in der Hinserie einiges gut gemacht, aber jetzt perfektionieren wir die ganze Geschichte“, bestätigte der Coach der Borussen, die sich zu Beginn des Jahres noch von Standardtrainer Alex Clapham getrennt hatten.

Vier Assists von einem einzelnen Spieler hatte indes auch der Cheftrainer zuvor noch nicht erlebt – und damit nicht genug: „Ich weiß nicht, wann wir Dortmunder mal in einem Spiel mit drei Kopfballtoren aufblitzen konnten. Das ist umso schöner“, so der 54-Jährige, der ein Kompliment an seine Mannschaft aussprach.

Schon am Dienstag möchten die Schwarz-Gelben ihre Stärken – ob nach ruhenden Bällen oder aus dem Spiel heraus – wieder unter Beweis stellen, wenn sie Atalanta Bergamo in der Champions League empfangen (21 Uhr). Zunächst einmal werden sich Kovac und Co. am Samstag jedoch „ganz entspannt die komplette Bundesliga anschauen“, in der die Borussen zumindest vorübergehend nur drei Punkte hinter Spitzenreiter München rangieren, der am Samstag in Bremen gefordert ist (15.30 Uhr).

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