Robin Hack befindet sich bei Borussia Mönchengladbach wieder im Mannschaftstraining. Eugen Polanski verzichtet im nächsten Heimspiel trotzdem noch auf den Offensivspieler. Auch ein anderer Profi muss wohl das Comeback verschieben.
Takai mit Rückstand, Fragezeichen bei Castrop
Im Abstiegskampf braucht Eugen Polanski jeden Spieler. Entsprechend glücklich ist der Gladbacher Trainer, dass sich Robin Hack wieder im Mannschaftstraining befindet. Hack ist einer, der mit seinen Qualitäten im Eins-gegen-eins und bei Flanken der Fohlenelf enorm helfen würde. Dennoch wird beim technisch versierten und spielfreudigen Offensivmann nichts überstürzt. Das hat Polanski zum Start in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) noch einmal unterstrichen.
Konkret bedeutet das: Für das Heidenheim-Spiel ist Hack noch keine Option. „Er wird noch Zeit brauchen, um in den Rhythmus zu kommen“, erklärte Polanski und schob sämtlichen Spekulationen über ein Hack-Comeback am nächsten Spieltag einen Riegel vor: „Das ist noch zu früh.“
Mit der kompletten Integration ins Mannschaftstraining hat Hack nach seiner langwierigen Verletzungspause den nächsten wichtigen Schritt für eine Rückkehr in den Spielbetrieb unternommen. Zuvor hatte er immer nur Teile der Einheiten absolviert. Die lange Ausfallzeit – an die Knieoperation schloss sich zuletzt noch ein Muskelfaserriss in den Adduktoren an – lässt bei den Beteiligten Vorsicht walten. „Für Robin ist es die erste normale Trainingswoche“, gibt Polanski zu bedenken.
Untersuchungen beim angeschlagenen Castrop
Ein weiterer Profi, den der VfL-Coach lieber heute als morgen zurück im Kader hätte, ist Kota Takai. Auch der Innenverteidiger macht Fortschritte und zählt im Training wieder zum Personal. Wegen einer Muskelverletzung verpasste Takai die vergangenen vier Spiele – und dürfte nach Ansicht von Polanski auch für Heidenheim noch nicht infrage kommen. Es werde „knapp“ für den Japaner, sagt der Trainer mit Blick auf die wochenlange Pause. Aktuell sieht es danach aus, als ob der Japaner noch eine weitere Trainingswoche erhält, um Fitness und Rhythmus aufzubauen, bevor er wieder in den Kader rückt.
Nathan Ngoumou (Aufbau nach Achillessehnenriss) und Jan Urbich (nach Muskelverletzung) werden zurzeit ebenfalls wieder ins Mannschaftstraining reintegriert. Auch die beiden Offensivspieler stehen für Samstag noch nicht zur Verfügung.
Bei Jens Castrop müssen weitere Untersuchungen ergeben, wie es um seine Fuß- bzw. Sprunggelenkverletzung steht. Die Länderspielreise mit Südkorea – beim 0:4 gegen den deutschen WM-Gegner Elfenbeinküste saß er 90 Minuten auf der Bank – hat er vorzeitig abgebrochen. Castrop hatte sich schon im Derby beim 1. FC Köln (3:3) eine Blessur zugezogen und war angeschlagen zur Nationalmannschaft gereist.

