Geht er – und wenn ja, wohin? Der Transfer-Poker um Kölns Said El Mala nimmt nach dem Saisonende Fahrt auf.
Konkrete Angebote für den Köln-Profi
Ins deutsche WM-Aufgebot schaffte es Said El Mala nicht – und trotzdem ist der Top-Scorer des 1. FC Köln heiß begehrt. 13 Tore und fünf Vorlagen sind neben einem spektakulären Spielstil Qualitäten, die größere Klubs auf den 19-Jährigen aufmerksam machen.
Bereits seit Monaten pokern deshalb diverse Klubs um die Dienste des Rechtsfüßers, der in Köln allerdings noch einen Vertrag bis 2030 hat. Und zwar ohne Ausstiegsklausel, was die Sache besonders teuer für mögliche Interessenten und lukrativ für den FC macht. Nun bewegt sich auch etwas in der Sache. Zuletzt nämlich hatte Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler noch gesagt, er habe kein Angebot auf dem Tisch, mit dem er sich auseinandersetzen müsste.
Brentford in der Pole Position
Das hat sich inzwischen geändert. „Wenn man Said auf Datengrundlage anschaut, gibt es in Europa nicht viele Klubs, die nicht über ihn stolpern werden“, begründet Kessler nun, fügt aber hinzu: „Wie sie ihn abseits der Daten beurteilen und ob sie bereit sind, die Preise zu zahlen, die sich der 1. FC Köln vorstellt, da kann man ein Fragezeichen machen.“ Die Geißböcke hoffen auf ein Transfervolumen von mindestens 40 Millionen Euro. Summen, die nur wenige Vereine stemmen können. Kessler ist sich aber sicher: „Es gibt viele Klubs, die sich mit ihm auseinandersetzen, nicht nur in England.“
Konkret stieg nach kicker-Informationen zuletzt der FC Brentford ins Rennen um El Mala ein. Bekannt ist auch konkretes Interesse ähnlich potenter Premier-League-Klubs. Mindestens einer hat auch ein Angebot vorgelegt, das Kessler zucken lässt – womöglich Brentford, das den Einzug ins internationale Geschäft knapp verpasste, aber ein entsprechendes Angebot vorgelegt haben könnte. Auch wenn der 40-Jährige natürlich nicht verraten wollte, um welchen Klub es sich dabei handelt. „Es war zumindest so, dass ich gesprächsbereit wäre.“

