„Gesicht der Bundesliga“: Ittrich kündigt Karriereende an

Die Riege der Bundesliga-Schiedsrichter verliert im Sommer ein weiteres bekanntes Gesicht. Patrick Ittrich wird seine Karriere nach der laufenden Saison beenden – als bereits vierter aktueller Referee.

Schluss nach der Saison

In einem Statement auf der DFB-Website kündigte Ittrich am Donnerstag an, seine Laufbahn im Anschluss an diese Saison nicht mehr fortführen zu wollen. Es sei „die schwierigste Entscheidung, die ich je im Fußball getroffen habe“. Den Schritt begründet Ittrich folgendermaßen: „Ich spüre eine hohe Wertschätzung von meinen Schiedsrichterkollegen, Fans und den Vereinen. Das ist ein sehr schönes Gefühl, außerdem bin ich gerade fit und gesund. Genau deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt, aufzuhören.“

Ittrich war in seiner Karriere mehrfach von Verletzungen zurückgeworfen worden, unter anderem erlitt er drei Kreuzbandrisse. Zuletzt bremste ihn in der Saison 2024/25 ein Muskelbündelriss sowie eine anschließende Meniskus-Operation monatelang aus, im Oberhaus kam er über ein Jahr lang gar nicht zum Einsatz. Sein Bundesliga-Comeback als Hauptschiedsrichter feierte er erst im vergangenen Oktober. Insgesamt leitete der 47-Jährige in dieser Saison neun Bundesligaspiele, zuletzt das 4:0 des VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg. Hinzu kommen vier Einsätze in der 2. Bundesliga und vier im DFB-Pokal.

„Er ist eine spezielle Persönlichkeit mit ganz eigenen Kommunikationsfähigkeiten.“ (Knut Kircher)

Knut Kircher, Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH, würdigte Ittrich als ein „Gesicht der Bundesliga“ und eine „spezielle Persönlichkeit mit ganz eigenen Kommunikationsfähigkeiten. Kaum jemand verkörpert den Spaß am Dasein als Schiedsrichter so sehr wie Patrick. Zudem hat er mit seiner lockeren Art im Kader der Bundesliga-Schiedsrichter stets für gute Atmosphäre gesorgt.“

Bereits der vierte Bundesliga-Referee macht nach der Saison Schluss

Ittrich ist neben seiner Tätigkeit als Schiedsrichter und seinem Beruf als Polizeibeamter auch als TV-Experte und Autor tätig. Dem Fußball wolle er auch nach dem Ende seiner Laufbahn erhalten bleiben. Einen konkreten Plan legte er aber noch nicht vor. „Ich freue mich auf alles, was kommt“, so Ittrich. Zuvor wolle er noch die letzten Einsätze auf dem Platz genießen.

Der gebürtige Hamburger ist seit 2003 DFB-Schiedsrichter, 2016 rückte er in die Bundesliga auf. Seine erste Partie im deutschen Oberhaus leitete er vor fast genau zehn Jahren beim Spiel Wolfsburg gegen Ingolstadt im Februar 2016. Es folgten 89 weitere Spiele in der deutschen Eliteliga. Hinzu kommen 98 Einsätze in der 2. Bundesliga, 72 in der 3. Liga und 18 im DFB-Pokal.

Der Riege der deutschen Bundesliga-Schiedsrichter bricht damit ein weiterer Referee weg. Ittrich ist nach Deniz Aytekin, Tobias Welz und Frank Willenborg bereits der vierte Bundesliga-Schiedsrichter, der die Pfeife nach der aktuellen Saison an den Nagel hängen wird. Das Trio hatte den Schlussstrich bereits vor der Saison angekündigt.

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