Haupttribüne erhält neuen Namen: SGE setzt Hölzenbein ein „Denkmal“

Nachdem bereits Jürgen Grabowski Namensgeber für eine Tribüne im Stadion von Eintracht Frankfurt ist, kommt nun auch sein kongenialer Partner hinzu: Die Haupttribüne im Deutsche-Bank-Park wird nach Bernd Hölzenbein benannt.

Bundesliga-Rekordtorschütze der Eintracht

Ob die Alex-Meier-Torwand, der Sommerweg mit dem DFB-Pokalsieg-Lauf von Mijat Gacinovic oder die Jürgen-Grabowski-Tribüne. Im und um den Deutsche-Bank-Park von Eintracht Frankfurt erinnert vieles an verdiente Spieler des Vereins und nun soll eine weitere Würdigung hinzukommen. Wie die SGE am Sonntag bekanntgab, wird die Haupttribüne künftig Bernd-Hölzenbein-Tribüne heißen.

Der Weltmeister von 1974 kam zwischen 1967 und 1981 auf über 500 Pflichtspiele für Frankfurt und zählt zu den prägendsten Spielern der Eintracht. Niemals spielte der 2024 verstorbene ehemalige Stürmer im Profibereich für eine andere Mannschaft.

„Kongeniale Partner“ Grabowski und Hölzenbein wieder zusammen

Auch mit der Eintracht sammelte er einige Erfolge, konnte in den Jahren 1974, 1975 und 1981 den DFB-Pokal in die Höhe strecken und 1980 sogar den UEFA-Cup. Abgesehen von dem letzten Pokalerfolg stand Hölzenbein dabei immer an der Seite von Grabowski, seinem „kongenialen Partner“. Nicht zuletzt ist er mit 160 Toren in der Bundesliga Rekordtorschütze der Eintracht.

„Mit der Umbenennung der Haupttribüne in Bernd-Hölzenbein-Tribüne ehrt die Frankfurter Eintracht den am 15. April 2024 verstorbenen Holz und bringt die beiden Frankfurter Fußballlegenden auf diesem Weg posthum wieder zusammen“, erklärten die Hessen diese Entscheidung in einer Klubmitteilung.

Vorstandssprecher Axel Hellmann begründet diese Entscheidung mit dem „Lebenswerk“ Hölzenbeins, der sich „auch als Funktionär um den Verein verdient gemacht hat“. Dort war er in den 90er Jahren als Vizepräsident und Manager aktiv. Eintracht Frankfurt setzt den beiden Eintracht-Legenden somit „in gewisser Weise ein Denkmal und zeigt damit die Bedeutung für den Verein und für die Stadt“, so Hellmann weiter.

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