Hoffenheim macht das Rennen um FCI-Talent Zeitler

Die TSG Hoffenheim hat das Rennen um Deniz Zeitler gemacht. Das Ingolstädter Sturmtalent soll dort zum Bundesligaprofi heranreifen.

Stuttgart geht leer aus

Zuletzt hatte auch der VfB Stuttgart Interesse am 18-jährigen Zeitler gezeigt, das Rennen machte nun aber Hoffenheim. Wie der Klub aus dem Kraichgau bekannt gab, erhielt Zeitler einen langfristigen Vertrag, eine genaue Laufzeit gab die TSG nicht bekannt.

„Deniz ist ein hochtalentierter Spieler, der mit seinen gerade einmal 18 Jahren noch sehr viel Entwicklungspotenzial mitbringt und somit definitiv ein Transfer für die Zukunft ist“, ließ sich Andreas Schicker, Hoffenheims Geschäftsführer Sport, zitieren. „Er kann in der Offensive verschiedene Positionen spielen und hat in der vergangenen Saison mit überzeugenden Leistungen und Toren für Ingolstadt in der 3. Liga für viel Furore gesorgt.“

Jüngster FCI-Profi überhaupt

Mit starken Leistungen hatte Zeitler vergangene Saison spätestens ab dem Herbst in Ingolstadt aufhorchen lassen. Trainerin Sabrina Wittmann setzte ihn in der vergangenen Saison in 31 Drittliga-Partien der Schanzer ein. Acht Tore und fünf Assists ließen den jungen Deutsch-Türken in den Fokus rücken.

  • Die Sommer-Neuzugänge der Bundesligisten

Zeitler stammt aus der eigenen Jugend der Ingolstädter. Mit 16 Jahren, 11 Monaten und 12 Tagen wurde er zum jüngsten FCI-Pflichtspieldebütanten aller Zeiten, als er beim 2:1-Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen in der Saison 2023/24 eingewechselt wurde.

In Hoffenheim soll der U-19-Nationalspieler langsam heranreifen. Gut möglich, dass er vorerst in der zweiten Mannschaft der TSG, die in die 3. Liga aufgestiegen ist, zum Einsatz kommt. „Wir wollen ihn perspektivisch zum Bundesligaspieler entwickeln und sind überzeugt, dass er bei der TSG seine Spuren hinterlassen wird. Deniz hat in diesem Sommer sehr viele Begehrlichkeiten bei anderen, hochkarätigen Vereinen geweckt, so dass wir uns sehr freuen, dass er sich letztendlich voller Überzeugung für einen Wechsel zur TSG entschieden hat“, so Schicker weiter.

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