Leipzig gegen Hoffenheim: Duell der Raubeine, Flankengötter und Flügelflitzer

Im Kampf um die Startplätze in der Königsklasse zwischen RB Leipzig und der TSG Hoffenheim treffen auch einige der ligaweit besten Spezialisten ihres Fachs aufeinander.

Touré jagt Raums Bestmarke

Wenn am Freitagabend Leipzig und Hoffenheim die Klingen kreuzen, ist die Spektakel-Wahrscheinlichkeit hoch. Wie etwa bei seinem Bundesligadebüt gegen RB (4:3) erwartet Hoffenheims Coach Christian Ilzer auch diesmal „einen offenen Schlagabtausch ohne viel Taktieren, ohne Pokern“. Während seine Mannschaft zuletzt mal mehr, mal weniger gut die Problematik gegen extrem tiefstehende Gegner zu lösen versuchte, „gibt es diesmal viel mehr Umschaltsituationen“.

  • Kaum Tore, trotzdem Pluspunkte: Leipziger Romulo und Harder suchen ihre Form (k+)

Coufal und Raum schlagen die meisten Flanken

In der Hinrunde gewann die TSG mit 3:1 und geht auch mit drei Zählern Vorsprung in den Vergleich mit dem direkten Konkurrenten um einen Startplatz in der Champions League. RB könnte gleichziehen, steht aber nach dem 0:1 in Stuttgart unter Erfolgsdruck und könnte bei einer erneuten Niederlage vorentscheidend in Rückstand geraten. „Es geht immer darum, sich in seine Stärken zu bringen, und da ist einfach der Zustand im Kopf auch ein wesentlicher Punkt“, ahnt Ilzer den Druck, der auf beiden Kontrahenten lastet, „wir wollen viel Überzeugung und Zutrauen in unsere eigenen Stärken haben, egal wo und gegen wen du antrittst.“

Baumgartner und Burger begehen die meisten Fouls

Auf beiden Seiten sind schließlich Spezialisten am Werk, die teils Ligaspitze in ihren Fachgebieten darstellen. So treffen etwa mit Vladimir Coufal und David Raum zwei „Flankengötter“ direkt aufeinander. Hoffenheims Tscheche hat mit seinem Offensivdrang über die rechte Seite mit 116 die meisten Flanken aller Bundesligaspieler geschlagen, dicht gefolgt vom deutschen Nationalspieler, der über Leipzigs linke Seite anschiebt.

Gleich zwei ivorische Flügelsprinter

Auch einige Raubeine stehen sich gegenüber, nämlich jene drei Spieler, die bislang ligaweit die meisten Fouls begingen: Leipzigs Christoph Baumgartner kommt auf 47, Hoffenheims Wouter Burger auf 45, Platz 3 geht an Hoffenheims Tim Lemperle mit 41 registrierten Vergehen. Da ist also Feuer drin.

Touré jagt Vorgänger Raum

Und jede Menge Tempo. Denn auf den Flügeln sind beiderseits hochtalentierte Sprinter und Landsleute am Start. Der am 2. März 20 Jahre alt gewordene Bazoumana Touré und der 19-jährige Yan Diomande spielten zusammen beim Afrika-Cup und erreichten mit der Elfenbeinküste das Viertelfinale. Bei der WM werden die beiden Dribbelkünstler auf die DFB-Elf treffen. Beide zählen zu den schnellsten Spielern der Liga: Der Leipziger liegt mit einem Top-Speed von 36,3 km/h ligaweit auf Platz 2, der Hoffenheimer mit 35,98 km/h auf Platz 4. Touré ist mit zwölf direkten Torbeteiligungen (2 Tore, 10 Assists) drittbester Scorer seines Klubs, Diomande mit 16 direkten Torbeteiligungen (10 Tore, 6 Assists) zweitbester. Diomande absolvierte 149 Dribblings und damit mit Abstand die meisten, Touré mit 85 die sechstmeisten.

Mit seinen zehn Assists jagt Touré übrigens den bislang erfolgreichsten Vorlagengeber der TSG überhaupt: David Raum. Der hatte in seiner Hoffenheimer Zeit innerhalb einer Spielzeit 13 Treffer vorbereitet und liegt damit im TSG-Ranking noch vor Kevin Volland (12) und Roberto Firmino (11).

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