Nach Mane fehlt auch Can: Hat sich der BVB verpokert?

Binnen kürzester Zeit hat Borussia Dortmund drei Innenverteidiger verloren. Niko Kovac bleibt dennoch gelassen – und nennt zwei zusätzliche Alternativen.

Kovac zieht Trio hoch

„Als Trainer musst du flexibel und kreativ sein“, referierte Niko Kovac am Donnerstag mit einem demonstrativen Lächeln, und man kann davon ausgehen, dass dieses nicht aufgesetzt war. Dabei hätte Borussia Dortmunds Trainer gerade einigen Grund für einen weitaus ernsteren Blick, wenn es um seine Situation in der Innenverteidigung geht.

Dass Aaron Anselmino den Klub kurzfristig verlassen musste, hatten die BVB-Verantwortlichen nach außen ohne großen Groll hingenommen und Youngster Filippo Mane fest für dessen Kaderplatz vorgesehen. Nachdem sich dieser beim 3:2-Sieg gegen Heidenheim am Sonntag eine Muskelverletzung zugezogen hatte, erwog Sportdirektor Sebastian Kehl doch noch eine Nachverpflichtung, zu der es dann aber nicht mehr kam.

Nun spitzt sich die Lage weiter zu: Wie Kovac zwei Tage vor dem Gastspiel beim VfL Wolfsburg bekanntgab, wird Mane für vier bis sechs Wochen ausfallen – und Emre Can hat „wieder Probleme mit den Adduktoren“. Der BVB-Kapitän, der im vergangenen Kalenderjahr monatelang ausgefallen war, scheint mindestens am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) nicht zur Verfügung zu stehen.

Hat sich der BVB auf dem Winter-Transfermarkt also rückblickend verpokert? „Ich bin mit dem Kader zufrieden. Wir haben einen großen und qualitativ guten Kader“, betont Kovac weiterhin und gibt zu bedenken: „Welcher Klub gibt jemanden ab, der irgendwo Stammspieler ist? Kein einziger auf der Welt. Die Jungs, die jetzt frei wären, können uns in der Kürze nicht helfen, weil sie einfach Zeit brauchen, sie müssen körperlich auf ein Niveau kommen, das wir als Maßstab nehmen, und in die Abläufe reinkommen. Das bedarf Zeit, die wir nicht haben. Deswegen haben wir überhaupt keine Notwendigkeit gesehen, einzugreifen.“

Reggiani, Inacio und Albert schnuppern rein – Sabitzer fehlt weiter

Dass ihm nun vorerst für die Dreierkette nur noch Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton, Ramy Bensebaini und Niklas Süle zur Verfügung stehen, hält er für unproblematisch, zumal „wir mit Julian Ryerson schon auch jemanden haben, der das letztes Jahr beim 2:0 in Heidenheim gespielt hat“. Außerdem zog der Chefcoach aus dem Nachwuchs Innenverteidiger Luca Reggiani (18) hoch, der am Donnerstag neben den Offensivkräften Samuele Inacio (17) und Mathis Albert (16) bei den Profis mittrainieren durfte.

Der italienische U-Nationalspieler mache „Fortschritte“, so Kovac. „Klar ist es vielleicht zu früh, einen 18-Jährigen gleich von Beginn an dazuzunehmen. Aber er soll reinschnuppern. Und wenn wir müssen, werden wir. Die Jungs spielen ja nicht umsonst beim BVB.“ Er werde in den kommenden Wochen immer wieder „den einen oder anderen Jungen hochziehen“.

Gegen Wolfsburg winkt Reggiani ein Kaderplatz. Marcel Sabitzer dagegen fehlt erneut, er befindet sich weiterhin im Aufbautraining.

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