Schon Ilzers fünfter Debütanten-Ball

Im November buhlte Wolfsburg vehement um Hoffenheims Sportgeschäftsführer. Und TSG-Coach Christian Ilzer trifft erneut auf einen neuen VfL-Trainer.

Spezielles Spiel auch für Schicker

Was hat diese Saison doch für kuriose Wendungen zu bieten für die TSG Hoffenheim. Anfang November etwa holte sich die TSG mit einem 3:2-Sieg in Wolfsburg einen von mittlerweile sieben Auswärtssiegen. Nur wenig später wurde das massive Werben des VfL um Hoffenheims Sportgeschäftsführer Andreas Schicker bekannt. Der Österreicher war seinerzeit derart zermürbt von permanenten internen Querelen, dass er sich ernsthaft mit einem Wechsel befasste.

VfL-Bosse trafen sich mit Hopp

Noch im selben Monat hatten die Wolfsburger ihre Bosse in den Kraichgau entsandt, um in persönlichen Gesprächen mit Vereinspatron Dietmar Hopp über Ablösemodalitäten zu verhandeln. Doch der damals interimistisch als Vereinsvorsitzender und Mitgesellschafter firmierende Christoph Henssler hatte dank seiner Stimmrechtemehrheit sein Veto eingelegt und für Schickers Verbleib gesorgt. Derselbe Henssler übrigens, der Anfang Februar Schicker abzuberufen plante.

Während also Schicker allen Turbulenzen trotzte und die bislang erfolgreichste Saison der Hoffenheimer Bundesliga-Historie genießt, erlitt der VW-Klub einen massiven Gewinneinbruch und kommt am Samstag als akut vom Abstieg bedrohter Krisenverein zum Gastspiel nach Sinsheim. Erneut mit einem neuen Trainer.

Nicht mal 16 Monate ist Christian Ilzer nun Cheftrainer der TSG und trifft nun bereits zum fünften Mal auf einen unmittelbar zuvor installierten neuen Kollegen, zum zweiten Mal schon gegen Wolfsburg. Der VfL hat Dieter Hecking für den Abstiegskampf im Saisonfinale zurückgeholt.

Auch am vorletzten Spieltag der Vorsaison hatte sich Ilzer vor dem Gastspiel in Wolfsburg (2:2) mit einem neuen Trainerkollegen befassen müssen, damals hatte beim VfL gerade Daniel Bauer Ilzers gerade entlassenen Landsmann Ralph Hasenhüttl abgelöst.

Ilzer kann mit Nagelsmann gleichziehen

Fünf Spieltage zuvor schon war Hoffenheims österreichischer Coach beim Auswärtsspiel in Leipzig (1:3) nicht wie erwartet auf den Kollegen Marco Rose, sondern auf dessen soeben inthronisierten Nachfolger Zsolt Löw getroffen.

Weiter ging es gleich zum Auftakt der laufenden Spielzeit, denn da traf Ilzer in Leverkusen (2:1) auf Bayer-Novizen Erik ten Hag. Auch am 19. Spieltag in Frankfurt (3:1) wusste Ilzer nicht so recht, was ihn und seine TSG erwarten würde, weil die Eintracht gerade Dino Toppmöller geschasst hatte und Dennis Schmitt vorübergehend die Verantwortung übernommen hatte.

Nun also steht gegen Wolfsburg und Hecking der insgesamt fünfte „Debütanten-Ball“ an für den 48-Jährigen, der mit seiner Truppe weiter auf Rekordkurs liegt. Hoffenheim feierte in dieser Saison bereits 15 Siege. Nun winkt die Einstellung des Vereinsrekords aus der Saison 2016/17, als unter Julian Nagelsmann nach 34 Spieltagen 16 Dreier zu Buche standen und man sich am Ende als Tabellenvierter für die Playoffs zur Champions League qualifizierte.

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