Signalwirkung auf Schlotterbeck? Kovac hofft auf Nmecha-Nebeneffekt

Die Vertragsverlängerung von Felix Nmecha erfreut logischerweise auch Niko Kovac. Der BVB-Cheftrainer hofft, dass auch andere Spieler die Kaderplanung genau beobachten. Sowohl intern als auch extern.

Vertrag läuft 2027 aus

Ein wenig „traurig“ hatte Niko Kovac am Dienstag- und Mittwochabend Fußball geschaut, das gab der Cheftrainer des BVB auf der Spieltagspressekonferenz offen zu. Das sei auch „normal“, das Champions-League-Achtelfinale fand nach dem Aus bei Atalanta Bergamo schließlich ohne Dortmunder Beteiligung statt.

Aufmunterungshilfe für die BVB-Seele lieferte der Verein unter der Woche direkt selbst: Dortmund hat den Vertrag mit Leistungsträger Felix Nmecha vorzeitig bis 2030 verlängert. Offen ist dagegen weiterhin die Personalie Nico Schlotterbeck, auch bei ihm hofft der BVB auf eine Vertragsverlängerung.

Könnte die Unterschrift von Nmecha nun womöglich eine Signalwirkung auf den 26-Jährigen haben? „Man muss jeden Fall einzeln betrachten“, relativierte Kovac. „Es sind ja unterschiedliche Situationen. Schlotti hat noch ein Jahr Vertrag, bei Nmecha waren es zwei.“

Kovacs Hoffnung ist aber dennoch eindeutig: „Dass nicht nur die Spieler, die hier sind, sondern auch andere, die sich vielleicht Gedanken machen, unserem Klub beizutreten, sehen, dass wir versuchen, die Leistungsträger zu halten.“

Der BVB hat noch Zeit – aber nicht ewig

Dies ist in erster Linie die Aufgabe von Geschäftsführer Sport Lars Ricken sowie Sportdirektor Sebastian Kehl. Kovac selbst betonte, geduldig bleiben und keinen Druck machen zu wollen. „Da hat der Trainer nichts mit zu tun“, so Kovac. Gleichzeitig sei klar: „Wir arbeiten dran, wir sind im Austausch. Wir haben auch noch genug Zeit.“

Nur halt nicht unendlich, wie der 54-Jährige hinterherschob. „Es sollte vor dem nächsten Transferfenster klar sein. Damit wir reagieren können, falls die Entscheidung anders ausfällt“, in diesem Fall also gegen eine Vertragsverlängerung beim BVB. „Wovon wir aber nicht ausgehen“, so Kovac mit einem verschmitzten Lächeln.

Lob für Nmecha: „Menschlich eine Vollgranate“

Die Verlängerung von Nmecha habe ihn aber schon mal sehr glücklich gemacht, betonte Kovac. Dem Sechser, der sich in Dortmund zum Leistungsträger gemausert hat, sprach er aber weiteres Verbesserungspotenzial zu. „Er ist in einem guten Alter, so langsam erreicht er den Peak-Bereich“, so Kovac über den 25-Jährigen. „Er macht vieles gut, aber er kann noch torgefährlicher werden. Denn er hat ein gutes Dribbling, ein gutes Auge, einen strammen Schuss.“ Und sei darüber hinaus „menschlich eine Vollgranate“.

Auf zwei Treffer kommt Nmecha in der laufenden Bundesliga-Saison, in Kovacs Idealwelt kommen schon am Samstag gegen Augsburg die nächsten hinzu. Nach dem 2:1-Sieg in Köln am vergangenen Wochenende war der Coach nicht zufrieden: „Die Währung im Fußball sind Siege – wir wollen aber auch gute Leistungen sehen.“ Das sei zwar zuvor gegen Bayern der Fall gewesen, da gab es aber keine Punkte (2:3). Gegen Köln sei es „umgekehrt“ gewesen. Es folgte ein Sieg, aber „das war nicht die Leistung, mit der wir zufrieden sind“.

Gegen Augsburg ist der BVB in der jüngeren Vergangenheit auch gerne schon mal gestolpert. Kovac erwartet eine Mannschaft, „die sich stabilisiert hat, wenig zulässt – die uns sicherlich fordern wird“. Kurzum: Ein „sehr ernstzunehmender Gegner“, den es aber eben auch zu besiegen gilt.

Zwei Heimsiege, gegen Augsburg und gegen den HSV, formulierte Kovac, der womöglich noch um den erkrankten Julian Brandt bangen muss, als klares Ziel vor der Länderspielpause. Dann sei man dem Ziel, die Champions League zu erreichen, einen deutlichen Schritt näher. Und Kovac müsste nicht noch häufiger traurig vor dem Fernseher sitzen: „In der neuen Saison wollen wir es sehr viel besser machen als im zweiten Spiel gegen Atalanta.“

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