Verlängerung in Sicht? Der Stand bei Brandt und Schlotterbeck

Während Borussia Dortmund einem Meisterkampf zumindest vorsichtig die Tür öffnet, laufen im Hintergrund die Gespräche mit Julian Brandt und Nico Schlotterbeck.

Dortmunds Sportdirektor Kehl „auf dem Gaspedal“

Da waren es nur noch drei, zumindest über Nacht. Der allerdings sehr glückliche Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg bescherte Borussia Dortmund einen Sonntag der Vorfreude. Mit Blick auf den Auftritt von Bayern München gegen die formstarke TSG Hoffenheim am Nachmittag lebt die Hoffnung auf einen doch noch spannenden Meisterkampf vorerst weiter – und Nico Schlotterbeck durfte sich in seinen erneut hinterlegten Ambitionen bestätigt fühlen.

Welche Ambitionen hat Dortmund?

Für die Vertragsgespräche mit dem Innenverteidiger sind die sportlichen Ergebnisse der vergangenen Wochen mutmaßlich hilfreich aus Dortmunder Sicht. Der Nationalspieler, dessen Kontrakt 2027 ausläuft, wird sein Verbleiben beim BVB maßgeblich daran festmachen, welche sportlichen Möglichkeiten er auf Titel mit dem Klub hat. Und ein zumindest vorerst offenes Meisterrennen in der aktuellen Spielzeit mit dem Trumpf im Ärmel, dass die Bayern Ende des Monats noch nach Dortmund kommen, schadet da sicher nicht.

Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nutzte die Gelegenheit am DAZN-Mikro vor dem Spiel beim VfL schon einmal, um seinen Führungsspieler für dessen Ansprüche zu loben. „Wir mögen Spieler, die ambitioniert und selbstbewusst sind und für sich und seine Kollegen anstehen. Das lieben wir an ihm“, sagte der Ex-Profi: „Solche Spieler brauchen wir einfach, die auch sich und ihre Mitspieler in die Verantwortung nehmen.“

Dortmund „auf dem Gaspedal“

Auch wenn Schlotterbeck nach seiner langen Verletzung aktuell noch nicht in jedem Spiel die Konstanz besitzt, seine Qualität über 90 Minuten zu zeigen – in Wolfsburg war er am zwischenzeitlichen Ausgleich mitschuldig – drängen die Dortmunder Verantwortlichen weiter auf die schnelle Vertragsverlängerung.

„Ich bin ein Freund von Klarheit in allen Bereichen und Themen“, kommentierte Sportdirektor Sebastian Kehl die Hängepartie, der Verein stehe „auf dem Gaspedal“, erklärt er: „Nico weiß, dass wir so schnell wie möglich eine Entscheidung wollen.“ Der Profi allerdings wollte vor zwei Wochen nicht verraten, bis wann die fallen werde. „Ich habe für mich eine Deadline gesetzt, die werde ich nicht sagen. Ich glaube aber schon, dass ich vor Sommer eine Grundsatzentscheidung treffen werde.“ Es sei eine Bauchentscheidung.

Klare Tendenz bei Brandt

Schneller dürfte es bei Julian Brandt gehen, dessen Vertrag allerdings auch schon im Sommer ausläuft. „Es ist klar, dass wir uns miteinander unterhalten. Das ist schon passiert, aber es gibt bislang nichts Neues“, bremste der Torschütze zum 1:0 zwar etwas: „Es ist weder so, dass wir vor einer Einigung stehen, noch dass sich irgendetwas entschieden hat. Ich lasse mir auch ehrlich gesagt ein bisschen Zeit.“

Die Chancen stehen aber gut, dass Verein und Spieler zueinanderfinden – in absehbarer Zeit. „Das wird jetzt kein Thema bis Juni, Juli. Das ist nicht meine Art“, erklärte Brandt: „Aber es ist eine Grundsatzentscheidung und die muss gut durchdacht sein.“

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