Eta: „Die Jungs haben ihr Herz auf dem Platz gelassen“

Union Berlin hat am Samstagnachmittag einen 0:2-Rückstand aufgeholt und einen Punkt eingefahren, der Gold wert sein könnte. Zur Freude von Interimstrainerin Marie-Louise Eta.

Union dem Klassenerhalt nahe

Mit der Wucht und Energie der Alten Försterei ist es dem 1. FC Union Berlin gelungen, einen Punkt in der Hauptstadt zu behalten. Dabei hatte Köln noch bis zur 73. Minute mit 2:0 geführt und insgesamt alles im Griff gehabt. Doch mit dem Mut der Verzweiflung erwachten die Eisernen in der Schlussphase und erkämpften sich somit schlussendlich ein Remis.

„Die Jungs haben ihr Herz auf den Platz gelassen. Sie haben gelebt und mit dem Anschlusstreffer kam dann auch das Stadion zurück. Das hat viel Energie freigesetzt, der Glaube war die ganze Zeit da“, sagte Interimstrainerin Marie-Louise Eta, die mit ihrer Aufstellung überrascht hatte. Denn die 34-Jährige hatte gleich fünf Mal ausgetauscht, unter anderem Abwehrchef Leopold Querfeld rausgenommen. Für ihn übernahm Stanley Nsoki, der einmal mehr ein Unsicherheitsfaktor war und keine gute Figur in der Dreierkette abgab. Eta erklärte: „Er hat im Training gute Leistungen gezeigt, war dran. Deswegen war es die Idee, mit ihm anzufangen.“

Eta über Burcu: „Hat gezeigt, dass er für diese Momente da sein kann“

Der Franzose durfte jedoch nicht über die volle Distanz auflaufen. Das hatte auch taktische Gründe, für ihn kam in 67. Minute Tim Skarke rein. Dadurch wurde auf eine Viererkette umstellt, was automatisch zu einer offensiveren Ausrichtung führte. Vor allem die Hereinnahme von Livan Burcu brachte nochmals frischen Wind rein. Wirkte Union doch zuvor wie gewohnt ideenlos und stumpf, hatte zumindest der Türke mal ein paar kreative Momente parat.

Er krönte seine gute Leistung mit dem sehenswerten Treffer zum 2:2. „Ich freue mich für ihn. Er hat gezeigt, dass er genau für diese Momente da sein kann. Er hat im letzten Drittel eine gute Abschlussqualität. Er hat das Spiel an sich gerissen und bestätigt, was er im Training angedeutet hat“, lobte Eta den 21-Jährigen. Durch den Punktgewinn, der in der Endabrechnung noch goldwert sein kann, beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang nun sieben Zähler, wobei St. Pauli und Wolfsburg am Sonntag noch ran müssen.

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