Terrier vor Rückkehr nach Frankreich

Angreifer Martin Terrier steht vor dem Abschied aus Leverkusen. Der 29-Jährige wird von Vereinen aus seiner französischen Heimat umworben. Darunter auch sein Ex-Klub Stade Rennes.

Nach viel Verletzungspech bei Bayer

In der Vorbereitung lief Martin Terrier in den ersten beiden Wochen nebenher. Wegen einer in der vergangenen Saison erlittenen Oberschenkel-Verletzung trainierte der Angreifer abseits der Mannschaft und kam auch in den beiden bisherigen Testspielen nicht zum Einsatz. Ob man den Franzosen noch einmal im Trikot von Bayer 04 sehen wird, ist fraglich.

Schwere Verletzungen bremsten Terrier aus – und senkten dessen Marktwert

Steht der 2024 für 20 Millionen Euro Ablöse von Stade Rennes nach Leverkusen gewechselte Stürmer doch vor einer Rückkehr in seine Heimat. So sind mehrere Klubs aus der Ligue 1 an dem Rechtsfüßer interessiert, darunter auch sein Ex-Klub Stade Rennes. Und es spricht vieles dafür, dass Terrier und Bayer 04 ihre nicht gerade vom Glück verfolgte Beziehung drei Jahre vor Auslaufen des Vertrags im Sommer 2029 beenden werden.

Trotz der noch relativ langen Laufzeit von Terriers Arbeitspapier dürfte es für den Werksklub nicht leicht werden, einen großen Teil der 2024 investierten 20 Millionen Euro nun selbst als Ablöse für den abschlussstarken Offensivakteur zu generieren. Schließlich blickt Terrier bei seinen drei Jahren in Leverkusen auf zahlreiche Verletzungen zurück, die ihn daran hinderten, sein zweifellos hohes Potenzial auch nur annähernd auszuschöpfen.

Terriers Idealposition war erst von Wirtz und ist jetzt von Moreira besetzt

So musste Terrier außer wegen seiner im März erlittenen Oberschenkel-Verletzung zudem auch noch von Januar bis Oktober 2025 aufgrund eines Achillessehnenrisses pausieren. Angesichts dieser langen Ausfallzeiten fiel sein Unterarmbruch im November 2024, durch den er nur zwei Spiele verpasste, fast schon nicht mehr ins Gewicht.

Zudem war Terriers Idealposition in der halblinken Offensive im Leverkusener 3-4-2-1 in seiner ersten Bayer-Saison von Florian Wirtz besetzt. Jetzt hat er zumindest 29-Millionen-Einkauf Afonso Moreira vor der Nase. Außerdem setzen die Bayer-Bosse noch darauf, dass sich der vor Jahresfrist für 32 Millionen Euro Ablöse aus Monaco gekommene Eliesse Ben Seghir, der wie Terrier als Rechtsfüßer am liebsten über links kommt, in seiner zweiten Saison in Leverkusen durchsetzt.

Schon im Winter befasste sich Terrier mit einem Wechsel

Schlechte Perspektiven also für Terrier auf regelmäßige Einsätze. Schon im Winter befasste sich der Angreifer ernsthaft mit einem Wechsel, obwohl er vor Weihnachten mit guten Leistungen und wichtigen Treffern wie beim 2:0-Sieg gegen Köln per Skorpion-Kick oder dem 3:1-Erfolg bei RB Leipzig per Kopfball auf sich aufmerksam und seinen Status kurzzeitig deutlich verbessert hatte. Jetzt sieht es danach aus, dass der Franzose Bayer 04 wirklich verlässt.

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