Trio um Hitzfeld wird in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen

Die Hall of Fame des deutschen Fußballs wächst weiter. Wie am Donnerstag bekannt wurde, sind ab sofort auch Ottmar Hitzfeld, Bernard Dietz und Pia Wunderlich Teil des elitären Kreises.

Auch Dietz und Wunderlich neu dabei

Das Trio wurde wegen seiner herausragenden sportlichen Leistungen und auch der besonderen Persönlichkeit in die Ruhmeshalle aufgenommen. „Der Fundus an Legenden des deutschen Fußballs ist angesichts seiner über 140-jährigen Geschichte naturgemäß groß“, erklärt Direktor Manuel Neukirchner vom Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, wo die 2019 ins Leben gerufene Hall of Fame beheimatet ist: „Deshalb fällt die Auswahl einiger weniger besonders schwer. Umso schöner ist es, wenn sich dabei Persönlichkeiten herauskristallisieren, die über ihre individuelle Qualität hinaus für eine ganze Ära stehen.“

Gewohnt bescheiden nahm Ottmar Hitzfeld die Mitteilung der Aufnahme in die Hall of Fame entgegen. Den 76-Jährigen erfülle es „mit Stolz und großer Dankbarkeit“, ohne seine Weggefährten wäre es aber nicht möglich gewesen: „Ich durfte mit außergewöhnlichen Spielern, Vereinen und Mitarbeitern arbeiten – diese Auszeichnung gehört auch ihnen.“

Bis heute ist Hitzfeld der einzige Trainer überhaupt, der gleich mit zwei deutschen Vereinen die Champions League gewinnen konnte – dem BVB 1997 und den Bayern 2001. Dazu kommen bemerkenswerte sieben Deutsche Meisterschaften und drei Triumphe im DFB-Pokal. Der „Gentleman“ erfreute sich auch wegen seiner Art großer Beliebtheit.

MSV-Legende Dietz hält noch immer Bundesliga-Bestmarke

Eine echte Spielerlegende ist Bernard Dietz, der im Alter von 39 Jahren im Sommer 1987 seine große Karriere beendet hatte. Die Vereins-Ikone des MSV Duisburg führte die deutsche Nationalmannschaft 1980 als Kapitän zum EM-Titel. In seiner Vita stehen 53 A-Länderspiele, in denen ihm kein Treffer vergönnt war.

In der Bundesliga aber wies er seine Torgefahr regelmäßig nach. Seine 77 Treffer in 495 Bundesliga-Einsätzen sind bis heute Rekord für einen Verteidiger. „Ich habe zuerst gedacht, da veräppelt mich einer – das ist doch alles 40 Jahre her und heute kennt mich keiner mehr. Inzwischen weiß ich aber: Es ist wirklich wahr. Das erfüllt einen auch mit Stolz“, wird der 77-Jährige, der in der Bundesliga nie (!) vom Platz flog, zitiert: „Jetzt wieder in einer Reihe mit Spielerpersönlichkeiten wie Franz Beckenbauer zu stehen, ist einmalig. Die Berufung ist schon eine Auszeichnung für das Lebenswerk.“

Wunderlich gewann alleine vier Europameisterschaften

Eine solche ist es auch für Pia Wunderlich, die ebenfalls in die Hall of Fame aufgenommen wurde. Sie war eine begnadete Mittelfeldspielerin, die von 1993 bis 2009 immer nur für ihren 1. FFC Frankfurt spielte. Auf Nationalmannschaftsebene schoss die heute 50-Jährige 21 Treffer in 102 Länderspielen. Gleich viermal wurde sie Europameisterin und 2003 sogar Weltmeisterin.

Heute betreut sie Inklusionsmannschaften in Hessen. „Das ist eine große Ehre“, sagte Wunderlich zu ihrer Aufnahme in die Hall of Fame: „Wenn ich mir anschaue, welch großartige Fußballerinnen und Fußballer bereits aufgenommen worden sind, ist es für mich etwas Besonderes, nun auch in diesem Kreis sein zu dürfen.“

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