Stuttgart verfügt über reichlich Talente, die es nicht in die erste Mannschaft schaffen, aber für andere Klubs interessant sind. Darunter Noah Darvich, den nach kicker-Informationen Bundesligaaufsteiger SV Elversberg lockt.
VfB-Offensivmann soll beim Aufsteiger reifen
Nach einer starken Saison für die Drittligavertretung der Schwaben will und soll der Offensivmann den nächsten Entwicklungsschritt in seiner Karriere machen. Noah Darvich, der im vergangenen Sommer für rund 700.000 Euro vom FC Barcelona Athletic, der Zweitvertretung des katalanischen Traditionsklubs und spanischen Meisters, nach Stuttgart kam, hat sich in diesem einen Jahr prächtig entwickelt.
Zehn Tore und sechs Assists in 29 Partien
In 29 Drittliga-Einsätzen kam der 19-Jährige auf zehn Tore und sechs Assists. Allerdings auf keine Einsatzzeit in der ersten Mannschaft unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß, der den U-17-Weltmeister von 2023 dennoch bei jeder Gelegenheit lobte. Warum er denn dann bei den „Großen“ keine Chance bekam? Es herrsche beim Champions-League-Teilnehmer nun mal „eine große Konkurrenzsituation“, so der 44-Jährige kurz vor Saisonende. „Noah macht seine Sache richtig gut in der zweiten Mannschaft. Das sehen wir, das registrieren wir. Perspektivisch sehe ich Noah bei uns. Es kann aber auch sein, dass wir ihm die Möglichkeit geben, auf höherem Niveau woanders zu spielen.“
„Er ist einfach ein guter Typ, ein guter Spieler.“ (VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß)
Was jetzt offensichtlich in Elversberg der Fall sein soll. „Er bringt wirklich viel mit“, sagt Hoeneß über den 19-Jährigen, der auch mit Werder Bremen sowie Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg und Hertha BSC in Verbindung gebracht wurde. „Insbesondere als Typ, als Persönlichkeit hat er das Rüstzeug, um weiterhin seine Entwicklung fortzuschreiben“, meint der VfB-Chefcoach. Deswegen ist der dem SC Freiburg entsprungene Jungstar eine für den VfB „sehr interessante Personalie. Er ist einfach ein guter Typ, ein guter Spieler. Ich glaube, wir werden in Zukunft noch sehr viel Freude haben an ihm.“
Reifezeit in einem unaufgeregten Umfeld
Allerdings frühestens in der Spielzeit 2027/28. Bis dahin soll sich Darvich, dessen Kontrakt bei den Stuttgartern bis Ende Juni 2029 läuft, bei der SVE zwei Stufen höher als bisher die Hörner abstoßen. In Form von Spielzeit. Reichlich Spielzeit. Am besten ohne überzogene Erwartungen und in einem unaufgeregten Umfeld. Was in Bremen, Wolfsburg oder Berlin sicher weniger der Fall wäre.

