Für die Werder-Großbaustelle: Quetant soll kommen

Finalisiert ist noch nichts, doch Kenny Quetant soll ligaunabhängig zum SV Werder Bremen wechseln. Die Gespräche verlaufen zielführend.

Nicht als Nummer-eins-Stürmer

Wenn es um die Stürmerposition beim SV Werder Bremen geht, ist intern von der größten Baustelle im Kader die Rede. Die aus dem Angriffszentrum in dieser Saison erzeugte Torgefahr ist äußerst übersichtlich, der Ertrag frappierend schwach.

Die Leihverpflichtung von Victor Boniface (ohne Treffer) im Sommer ging bekanntlich überhaupt nicht auf, Jovan Milosevic (drei Tore) wurde auch deshalb im Winter aus Stuttgart nachverliehen. Und sonst durfte sich praktisch jeder für die Rolle in vorderster Front infrage kommende Profi dort mal beweisen: Keke Topp (ein Tor), Marco Grüll (drei Tore), Talent Salim Musah oder Justin Njinmah, der aktuell immerhin auf fünf Saisontore kommt. Bester Torschütze ist in dieser Spielzeit und wie schon in der Vorsaison indes wieder mal Mittelfeldspieler Jens Stage (aktuell zehn Treffer). Bezeichnend.

Quetant käme unabhängig vom Bundesliga-Verbleib

Nun forciert der Bundesligist die erste Verpflichtung für die neue Saison: Angreifer Kenny Quetant soll von Ligue-1-Klub Le Havre AC an den Osterdeich wechseln, wie Sky zuerst berichtete. Die Gespräche verlaufen zielführend.

Der 19-Jährige würde unabhängig vom Bundesliga-Verbleib an die Weser wechseln. Eine Finalisierung hängt bis dato noch von vertraglichen Details mit dem Spieler ab, der in dieser Saison seine ersten neun Erstligaspiele (ein Tor) absolviert hat.

Der 1,89-Meter-Mann gilt trotz seiner Größe als dynamischer Spielertyp, der sich in der Bundesliga weiterentwickeln soll. Dass er seit Mitte März nicht mehr für Le Havre im Einsatz war, soll damit zusammenhängen, dass er seinen Vertrag beim französischen Klub nicht verlängern wollte.

Ein Toptalent mit allen Möglichkeiten

Quetant würde also ablösefrei nach Bremen wechseln, wo man in der kommenden Saison indes nicht als Nummer-eins-Angreifer mit ihm plant, sondern als Ergänzung durch ein Toptalent. Zwar mit allen Möglichkeiten, doch die Torjäger-Baustelle bleibt darüber hinaus auch weiterhin offen.

Eine Rolle für diese Position wird zumindest in der kommenden Hinrunde wohl auch Topp noch nicht wieder einnehmen. Der 22-Jährige hatte sich Ende März einen Kreuzbandriss zugezogen und weilt zur Reha aktuell in München. Bei Werder rechnet man frühestens Richtung Winterpause mit seiner Rückkehr.

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