Krise in Leverkusen? Für Flekken der „größte Schwachsinn“

Nach der unnötigen Niederlage gegen den FC Augsburg äußerte sich Leverkusens Torhüter Mark Flekken entschieden gegen negative Stimmen – und kritisierte den Schiedsrichter.

VAR-Check ärgert Keeper

35 Torschüsse reichten am Samstagnachmittag nicht aus, um gegen Augsburg zu gewinnen. Nicht einmal für ein Remis, am Ende verlor Bayer 04 sein Heimspiel wegen eines späten Elfmetertreffers des FCA sogar.

Ärgerlich ist eine Untertreibung für den Spielverlauf aus Leverkusenern Sicht – unnötig und unglücklich trifft es vielmehr. „Es durfte einfach nicht sein“, sagte Schlussmann Flekken am Sky-Mikrofon über den Chancenwucher der Werkself. Lediglich ein Treffer bei 3,36 xGoals heißt die Bayer-Bilanz. Zwar stand bei den Augsburgern ein überragender Finn Dahmen zwischen den Pfosten, eine Erklärung für den unbefriedigenden Ausgang ist das aber nur bedingt.

„Entweder die Qualität der Schüsse war nicht gut genug oder der Torwart war gut“, beschrieb Flekken das Dilemma – am Ende war es wohl eine Mischung. Von einer aufkommenden Krise wollte der Niederländer hingegen nichts wissen.

„Es tut weh, das Ding zu verlieren, aber wenn ich jetzt hier schon links und rechts höre, dass manche Kommentatoren von Krise gesprochen haben: größter Schwachsinn“, so Flekken, der selbst ein paar Mal stark auf dem Posten gewesen war. Im Rennen um einen Champions-League-Platz hat Bayer jedenfalls einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen und muss wohl darauf hoffen, dass die Bundesliga einen fünften CL-Platz bekommt.

Flekken ist sich sicher: „Das ist eine Körpervergrößerung“

Eine Szene, die nach dem Spiel für Gesprächsstoff sorgte, war der zurückgenommene Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Benjamin Brand. Bereits in der Schlussphase hatte der Referee nach einem Handspiel von Augsburgs Cedric Zesiger auf Strafstoß entschieden, seine Entscheidung infolge eines VAR-Check aber revidiert. Für Flekken unverständlich: „Ich glaube, mein Gesicht sagt genug. Ich brauche hier kein großes Fass aufzureißen, um zu sagen, dass das eine Körpervergrößerung ist“, lauteten die genervten Worte des 32-Jährigen.

Zwar war der Ball an Zesigers Arm gesprungen, angelegt war er aber in der Tat. Ohnehin bleibt keine Zeit zum Hadern. Bereits am Mittwoch empfängt Bayer Leverkusen den FC Bayern München zum DFB-Pokal-Halbfinale (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker).

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