BVB-Update zu Karetsas: „Drei Tage auf den Kopf gestellt, keine Auffälligkeiten“

Auch nach intensiven Untersuchungen bleibt rätselhaft, warum Konstantinos Karetsas gegen Villarreal ausgewechselt werden musste. Schon gegen Stuttgart könnte er wieder spielen.

Ricken widerspricht Mutter

Warum konnte Konstantinos Karetsas am Dienstag bei Borussia Dortmunds Champions-League-Auftakt gegen den FC Villarreal nicht mehr weiterspielen? Diese Frage ist immer noch unbeantwortet – und bleibt es vorerst auch.

„Wir haben ihn drei Tage lang wirklich auf den Kopf gestellt“, berichtete Sport-Geschäftsführer Lars Ricken am Samstag vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn am DAZN-Mikrofon. Das Ergebnis: „Tatsächlich keine Auffälligkeiten.“

Am Freitag, als der BVB mitgeteilt hatte, dass Karetsas das Krankenhaus verlassen hat, hatte dessen Mutter Irena Kitsinis in der belgischen Tageszeitung Het Nieuwsblad erklärt, dass die Kreislaufprobleme offenbar „auf Dehydrierung zurückzuführen“ gewesen seien. Dem widersprach Ricken jedoch.

„Das können wir so nicht bestätigen“

„Nein, das kann ich so nicht bestätigen, weil das wäre ja eine Auffälligkeit gewesen“, so der BVB-Boss. Vielleicht ist es eine Gemengelage aus mehreren Faktoren. Am Ende wissen wir es nicht, weil wir keine wirklich harten Fakten haben. Anscheinend hatte er auch durchaus genug getrunken. Deshalb sind das erst mal positive Nachrichten, dass wir da am Ende gar nichts gefunden haben.“

Fakt ist: Schon am Samstag konnte Karetsas, der gegen Paderborn im Stadion war, im BVB-Trainingszentrum wieder individuell trainieren. „Wir werden ihn behutsam wieder aufbauen“, betonte Ricken. „Heute hat es leider nicht gereicht, aber er wird im Laufe der nächsten Woche ins Training einsteigen. Dann werden schauen, ob er schon gegen Stuttgart wieder spielen kann. Wir befürchten keine Langzeitschäden.“

Gegen den VfB bestreiten die Dortmunder am kommenden Samstag das 18.30-Uhr-Topspiel (LIVE! bei kicker). Auch Trainer Niko Kovac bestätigte bei Sky: „Sollte alles so laufen, wie wir uns das vorstellen, und er wieder mit der Mannschaft trainieren können, wäre er eine Option gegen den VfB.“

Karetsas hatte sich mit einer Top-Leistung gegen den Hamburger SV (2:0, kicker-Note 1,5) in der Bundesliga angemeldet. Beim 3:2 in Hoffenheim hatte der 18-jährige Neuzugang daran nur in Ansätzen anknüpfen können (kicker-Note 4) – eher er gegen Villarreal (3:2) schon in der 27. Minute vom Platz getragen werden musste.

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