Fritz: Jobgarantie für Thioune bei Werder-Klassenerhalt

Noch ist der SV Werder Bremen nicht gerettet, aber sollte es so kommen, wird Daniel Thioune auch in der kommenden Saison Trainer des Klubs bleiben.

Was der Sportchef am Trainer schätzt

Der 3:1-Sieg im Heimspiel gegen den Hamburger SV kam jetzt noch nicht dem ganz großen Befreiungsschlag für den SV Werder Bremen gleich. Als Tabellen-15. steht der Klub weiterhin unmittelbar über dem Strich.

Durch den ausgebauten Punktevorsprung auf den FC St. Pauli auf Platz 16 wiederum hat sich die Drucksituation zumindest etwas entschärft, Werder ist fünf Zähler vorn, weist zudem das bessere Torverhältnis auf – und liegt ja auch noch gleichauf mit den drei weiteren gefährdeten Teams HSV, Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln.

Dass noch lange nicht die Zeit für Schulterklopfer sei, darauf wurde auch nach dem Nordderby-Erfolg in Bremen hingewiesen. Natürlich ist Werder noch nicht gerettet, musste in den vergangenen Wochen immer wieder Rücksetzer (0:2 gegen Mainz, 1:3 in Köln) im Abstiegskampf hinnehmen.

Fritz: „Ansprache, Klarheit, Tiefe“

Und doch gibt es nach dem emotionalisierten Auftritt gegen den HSV Positivhoffnungen (weitere Energie soll freigesetzt werden), sowie handfeste Positiverscheinungen (defensiv hat man sich deutlich stabilisiert), die Werder zuversichtlich in den Saisonendspurt gehen lassen – trotz zugleich happigem Restprogramm (Stuttgart, Augsburg, Hoffenheim, Dortmund). Was auch mit Cheftrainer Daniel Thioune zusammenhängt.

Sportchef Clemens Fritz betont jedenfalls vorläufig, dass man seit der Amtsübernahme des 51-Jährigen im Februar „sehr zufrieden mit seiner Arbeit“ sei: „Ich sehe, wie er mit der Mannschaft arbeitet, was er für eine Ansprache hat, was er für eine Klarheit ausstrahlt und was er für eine inhaltliche Tiefe einbringt. Ich merke, dass da eine gute Zusammenarbeit mit den Jungs herrscht und dass Daniel ihnen klare Lösungsmöglichkeiten an die Hand gibt.“

Gilt Thiounes Zukunft demnach bei einem Bremer Klassenerhalt als gesichert? „Ja“, entgegnet Fritz. Andernfalls wiederum besäße Werder auch ein Kündigungsrecht im Vertrag mit dem Cheftrainer.

Besserer Punkteschnitt als Steffen

Zehn Bundesligaspiele hat Thioune mittlerweile mit Werder in seiner Vita stehen – und damit die Hälfte von Vorgänger Horst Steffen. Beide haben vier Siege eingefahren, entsprechend besser gestaltet sich der Punkteschnitt des aktuellen Coaches (1,2 gegenüber 0,95).

Bemerkenswert: Wenn die Bremer drei Punkte einfuhren, lagen sie unter ihrem neuen Trainer auch stets in Führung. Der Zählerschnitt nach Rückstand ist hingegen schlechter (0.43) als noch unter Steffen (0.5).

Auch unter Thioune blieb indes die Bremer Offensivproblematik bestehen, im Vergleich zu seinem Vorgänger profitierte er von einer etwas besseren Chancenverwertung (28 Prozent gegenüber 22) bei jedoch ähnlichen schwachen Werten von Torschüssen (13,7 gegenüber 13,2) und Toren (1,3 pro Partie gegenüber 1,1).

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