Philipp Treu dürfte zeitnah auf den Rasen zurückkehren. Zwar war der Rechtsverteidiger des SC Freiburg am Samstagnachmittag noch außen vor, als die Breisgauer 2:1 in Augsburg gewannen – am Donnerstag könnte er aber schon sein Comeback geben. Das stellte Trainer Julian Schuster nach der Partie in Aussicht.
Nationalspieler steht vor dem Comeback
Es waren ausschließlich gute Nachrichten, die der SC Freiburg an diesem Samstag in die Fußballwelt hinausschickte. Da wäre zunächst einmal der Sieg an sich, den der Sport-Club in einem äußerst komplizierten Spiel in Augsburg feierte. Dann ließen sich die 90 Minuten durch die nachdrücklichen Auftritte der Einwechselspieler auch als Selbstvergewisserung deuten, wie gut es um die Breite des Kaders bestellt ist. Und hinterher gab es schließlich noch diese Botschaft: Philipp Treu, am Mittwoch beim 3:2 im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg verletzt ausgewechselt, könnte schon bald auf den Rasen zurückkehren.
„Heute war es zu eng“, sagte Freiburgs Trainer Julian Schuster nach dem 2:1 in Augsburg. Treus Blessur am Knöchel sei aber „keine strukturelle Verletzung“. Daher könnte der Außenverteidiger unter Umständen schon am Donnerstag wieder eine Option sein, wenn Freiburg in der Conference League bei Trabzonspor zu Gast ist.
„Es besteht eine gewisse Hoffnung, dass es bis Donnerstag möglicherweise reicht.“ (Julian Schuster über Philipp Treu)
„Es hat ein bisschen eingeblutet und gab eine Schwellung, aber ohne dass was kaputt ist“, erklärte Schuster, „deshalb wird mit Hochtouren im Hintergrund daran gearbeitet, dass sie rauskommt (die Schwellung, Anm. d. Red.). Es besteht eine gewisse Hoffnung, dass es bis Donnerstag möglicherweise reicht.“
Weil Treu im September zum Nationalspieler aufgestiegen ist und bei den ersten vier DFB-Partien unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp dreimal 90 Minuten gespielt hat, war die Nachricht seiner Verletzung plötzlich eine von nationaler Tragweite. Nun ist klar: Den Länderspielen im Oktober wird nichts im Wege stehen.
Kübler hat defensiv Probleme, leitet aber das 1:1 ein
Am Samstag in Augsburg wurde Treu von Lukas Kübler vertreten. Der 34-Jährige machte in der ersten Hälfte ein ums andere Mal keine gute Figur. Vor allem verhinderte er nicht die Flanke vor dem Führungstor des FCA. Auch im späteren Verlauf tat sich Kübler schwer, Arijon Ibrahimovic Einhalt zu gebieten. Zur Wahrheit gehörte aber auch: Kübler leitete das 1:1 mit einem Pass an den Augsburger Strafraum ein.

