Die TSG Hoffenheim hat nach Andreas Schicker auch mit dessen langjährigem Begleiter Paul Pajduch verlängert. Der 32-Jährige firmiert nun als Sportdirektor.
„Einer der Architekten“
Paul Pajduch gehört weiterhin zur sportlichen Führungsriege der TSG Hoffenheim. Der 32 Jahre alte Österreicher, den Geschäftsführer Andreas Schicker im Oktober 2024 von Sturm Graz mitgebracht hatte, verlängerte am Dienstag seinen Vertrag – erhält aber eine andere Job-Bezeichnung: Statt Technischer Direktor ist Pajduch künftig Sportdirektor Lizenzmannschaft bei der TSG.
Schicker, obwohl zuvor noch bis 2029 gebunden, hatte bereits Anfang Mai verlängert. Und auch Pajduchs neues Arbeitspapier hat eine „langfristige“ Laufzeit, wie der Klub mitteilte. Der einstige Torhüter ist unter anderem für das Scouting und die Kaderplanung der Bundesliga-Mannschaft verantwortlich.
„Ich kenne seine Arbeitsweise bereits seit unserer gemeinsamen Zeit in Graz. Paul Pajduch ist einer der Architekten der erfolgreichen Kaderzusammenstellung in dieser Saison und hat somit maßgeblich zum Erfolg beigetragen“, schwärmt Schicker. Nach dem Fast-Abstieg in der Vorsaison (Platz 15) hatten die Kraichgauer 2025/26 unter Trainer Christian Ilzer bis zum Schluss sogar die Champions-League-Qualifikation vor Augen.
„Dies ist der Ansatz der TSG“
„Wir haben uns ja mit der TSG nicht nur für die Europa League qualifiziert, sondern dies auch mit spannenden und jungen Spielern geschafft“, so Schicker weiter. „Dies ist der Ansatz der TSG und ich bin glücklich, dass Paul und Frank weiter an unserem erfolgreichen Weg mitarbeiten.“ Frank Kramer kümmert sich in erster Linie um den Übergang aus der Akademie und der U 23 in den Lizenzbereich.
Pajduch freut sich darauf, „weiter in einem so ambitionierten Team zu arbeiten, in dem Spieler, Trainer, Trainerteam und die sportliche Führung in dieselbe Richtung denken“, und ist „glücklich, dass ich Teil dieses Fortschritts sein darf“. Schon seit 2018 arbeitet er mit Landsmann Schicker zusammen, der ihn beim Wechsel zur TSG als „absoluten Wunschkandidaten“ bezeichnet hatte. In Graz arbeitete sich Pajduch vom Spielanalysten zum Chefscout und später zum Technischen Direktor nach oben.

