Rückkehr in die Heimat: Prömel-Wechsel nach Stuttgart fix

Was sich zuletzt schon angedeutet hatte, ist nun offiziell: Grischa Prömel wechselt im Sommer ablösefrei von der TSG Hoffenheim zum VfB Stuttgart und kehrt somit in seine Heimat zurück.

Ablösefreier Neuzugang

Über die erfolgte Einigung zwischen dem VfB Stuttgart und Grischa Prömel hatte der kicker bereits Mitte April berichtet, nun machten die Schwaben den ablösefreien Transfer offiziell. Der 31-Jährige verlässt die TSG Hoffenheim im Sommer nach vier Jahren und kehrt in seine Geburtsstadt Stuttgart zurück. Beim VfB erhält er einen Vertrag bis Sommer 2029.

„Der Wunsch, zum VfB zu wechseln, steckt schon länger in mir drin. Ich bin in Cannstatt geboren, in Esslingen aufgewachsen und habe den VfB über all die Jahre hinweg stets verfolgt“, wird Prömel in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Für mich geht nun in gewisser Weise ein Traum in Erfüllung und ich freue mich, ab der neuen Saison den Brustring tragen zu dürfen.“

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Prömel: „Beeindruckend, wo der VfB inzwischen steht“

Der VfB hat zudem in der jüngeren Vergangenheit offenbar mächtig Eindruck bei Prömel hinterlassen. Der erste VfB-Neuzugang des Sommers schwärmt von der „enormen Power“, die der Verein entfacht habe, und der „attraktiven Spielweise“. Mit Platz 4 in der Bundesliga hat sich Stuttgart das Ticket für die Champions League für die kommende Saison gesichert, im Finale des DFB-Pokals mussten sich die Schwaben nach dem Triumph im Vorjahr nur Double-Sieger Bayern geschlagen geben (0:3). „Es ist beeindruckend, wo der Klub inzwischen steht – und es fühlt sich gut an, nun ein Teil dieses Weges zu werden“, so Prömel.

Prömel stand als junger Mann in der Cannstatter Kurve – spielte aber nie für den VfB, sondern für die Stuttgarter Kickers. Auch für den Karlsruher SC (44 Spiele) und den 1. FC Union (141 Spiele) schnürte der dynamische Achter bereits die Schuhe. Für die TSG lief Prömel seit 2022 auf und erzielte in 87 Spielen 14 Tore. In der abgelaufenen Saison stand er in 33 Spielen 16-mal in der Startelf der Kraichgauer, erzielte sieben Treffer und bereitete drei weitere vor. Nur drei Hoffenheimer hatten einen besseren kicker-Notenschnitt als Prömel (3,04).

„Grischa hat hervorragende fußballerische Fähigkeiten, ist enorm ehrgeizig und hat in den vergangenen Jahren viele wichtige Erfahrungen gesammelt“, freut sich Sportvorstand Fabian Wohlgemuth über die Verpflichtung. „Diese Kombination macht ihn für uns zu einem sehr wertvollen Neuzugang, der noch dazu aus der Region stammt und dadurch eine hohe Identifikation mit dem VfB mitbringt.“

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