„Nicht nur 45 Minuten Fußball spielen“: Kovac fordert Reaktion auf den Schlendrian

Erstmals in dieser Saison hat Borussia Dortmund zwei Bundesliga-Spiele in Folge verloren. Vor dem Heimspiel gegen Freiburg fordert BVB-Trainer Niko Kovac eine Reaktion seiner Mannschaft, gerade an der Einstellung müsse sich wieder etwas ändern.

Nach zwei BVB-Niederlagen in Serie

Zwei Spiele in Folge hat Borussia Dortmund zuletzt verloren, auch die Leistung beim späten 2:0 in Stuttgart zuvor war alles andere als zufriedenstellend. Durch den Schlendrian der letzten Wochen, in denen es sportlich fast um nichts mehr ging – als Zweiter hat der BVB ein Zehn-Punkte-Polster auf Platz 5 und damit die Champions League so gut wie sicher -, droht ein unerfreuliches Saisonende. „Wie müssen mehr leisten als in den letzten drei Spielen“, fordert daher BVB-Trainer Niko Kovac.

Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg am kommenden Sonntag (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker) rüttelte der 54-Jährige die Mannschaft auf: „Wir müssen die letzten Spiele so spielen wie den Großteil der Saison. Das ist der letzte Eindruck, der stehen bleibt.“ Ihm sei bewusst, dass sich seine Spieler mit Blick auf die anstehende WM nicht verletzen wollen, so Kovac, doch: „Wir haben eine Verpflichtung gegenüber dem Klub und den Fans. Wir wollen wieder Punkte holen und eine gute Bundesliga-Saison gut abschließen.

Kovac erwartet „total fitte“ Freiburger

Dass die Freiburger am Donnerstag nach 120 Minuten eine bittere Halbfinal-Niederlage im DFB-Pokal gegen Stuttgart (1:2) einstecken mussten, sieht der BVB-Coach nicht unbedingt als Vorteil für seine Farben. Freiburg verfüge über einen breiten Kader und einer klaren Spielidee, er erwarte daher „eine total fitte Mannschaft, die über 90 Minuten Vollgas geben“ werde, so Kovac.

Seine Mannschaft sei daher in der Pflicht: „Wir müssen uns strecken. Wir können nicht immer nur 45 Minuten Fußball spielen, sondern müssen über 90 Minuten dementsprechend auftreten. Sonst verlierst du immer eine Halbzeit und stehst unter Druck.“ Es gelte an Details zu arbeiten, vor allem am Spiel mit dem Ball.

„Wenn wir denken, dass es auch mit 95 Prozent geht, dann wird es in der Bundesliga schwierig, egal gegen wen.“ (Niko Kovac)

Doch vor allem geht es Kovac um die Einstellung seiner Spieler, denen er attestierte, in der aktuell „kommoden Situation“ nicht immer mit vollem Eifer bei der Sache gewesen zu sein: „Wenn du in jeder Situation einen halben Schritt weniger machst, ist das in der Summe eine Menge in einer Halbzeit. Das darf uns nicht passieren.“ Kovac stellt klar: „Wenn wir ans Limit gehen und 100 Prozent geben, dann können wir stark sein. Wenn wir aber denken, dass es auch mit 95 Prozent geht, dann wird es in der Bundesliga schwierig, egal gegen wen.“

Er erwarte daher, dass seine Spieler diesmal von der ersten Minute an alles geben: „Wer spielt, muss ans Maximum gehen. Alles andere reicht nicht! Das ist das, was uns gerade fehlt“, so der 54-Jährige.

Keine Prognose bei Adeyemi – Guirassy zurück im Training

Fehlen gegen die Breisgauer werden unter anderem Niklas Süle, der beim 1:2 bei Hoffenheim mit einer Bänderverletzung im Knie ausgewechselt werden musste, und wie schon seit längerem Felix Nmecha. Bei beiden ist Niko Kovac allerdings zuversichtlich, sie in dieser Saison nochmal aufs Feld schicken zu können.

Ebenso wie bei Karim Adeyemi, der vorerst ebenfalls weiter ausfällt. „Es ist eine muskuläre Sache, da sind Prognosen schwierig“, gab Kovac ein Update. Das heißt für den 24-Jährigen, dass ihm weniger Spiele bleiben, um sich für ein WM-Ticket zu empfehlen. „Dass er unbedingt zur WM möchte, ist völlig normal. Ich bin überzeugt, dass er die Fähigkeiten hat, um dort dabei zu sein“, versichert Kovac.

Serhou Guirassy, der nach dem Hoffenheim-Spiel mit einer leichten Gehirnerschütterung aussetzen musste, kehrte dagegen am Freitag wieder ins Training zurück und sei „wohlauf“, ein Einsatz gegen den Sport-Club scheint zumindest nicht ausgeschlossen.

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