St. Pauli: Drei neue Ausfälle, zwei echte Probleme

Verletzungssorgen begleiten den FC St. Pauli bereits durch die gesamte Spielzeit und sind ein Grund für den sportlichen Niedergang. Im Abstiegs-Finale trifft es die Hamburger nun dreifach hart: Mit Jannik Robatsch, Karol Mets und Manolis Saliakas fällt ein Abwehr-Trio aus.

Saliakas und Mets reißen Löcher in die Personaldecke

Während Sommer-Neuling Jannik Robatsch bislang nur ein Nebendarsteller und noch ohne Bundesligaeinsatz ist, sind die Zwangspausen für Manolis Saliakas und Karol Mets echte Rückschläge. Beide waren für den Ligaendspurt am Samstag in Leipzig und dem darauffolgenden Wochenende gegen den VfL Wolfsburg sowie das Wunschszenario Relegation fest eingeplant – am Mittwoch nun vermeldete der Vorjahres-Aufsteiger strukturelle muskuläre Verletzungen und eine Auszeit „bis auf Weiteres“.

Saliakas hatte schon am vergangenen Sonntag beim 1:2 gegen Mainz gefehlt, Alexander Blessin aber keine längere Ausfallzeit einkalkuliert. „Er ist im Rasen hängen geblieben und hat dadurch eine Adduktorenproblematik“, verriet der Trainer im Anschluss an die schmerzhafte Niederlage, die Platz 17 bedeutete. Er erklärte aber optimistisch: „Es war mikromäßig. Wir müssen jetzt von Tag zu Tag gucken. Aber ich schließe nicht aus, dass es für Leipzig reicht.“ Zur Wochenmitte folgte nun der Rückschlag.

Alternative Oppie ist seit Wochen nicht mehr gefragt

Für den Trainer bedeutet das Saliakas-Aus ein echtes Problem: Zum einen ist der Grieche im fitten Zustand auf der rechten Außenbahn ein unverzichtbarer Energiegeber, zum anderen mangelt es für die Schienenposition an Qualität: Am vergangenen Sonntag hatte Blessin auf der linken Seite Lars Ritzka schon zur Pause ausgewechselt, Arkadiusz Pyrka stattdessen von rechts nach links verschoben und auf dessen Seite dann Innenverteidiger Tomoya Ando gestellt – weil Louis Oppie, im Sommer mit großen Erwartungen aus Bielefeld verpflichtet, seit Wochen nur noch ein Schattendasein fristet, aktuell nicht einmal trotz Personalnot gefragt ist. Dies freilich könnte sich nun ändern: Pyrka ist die einzig verbliebene Option für die rechte Schiene, links muss Blessin zwischen Ritzka und Oppie wählen.

Ein Engpass bedeutet auch der Mets-Ausfall. Der linke Innenverteidiger patzte zwar gegen die Mainzer in der Entstehung des zweiten Gegentreffers, ist aber in der Dreierkette gesetzt. Blessin hat nun zwei Möglichkeiten: Entweder, er wirft David Nemeth ins kalte Wasser, muss aber mit dem Risiko leben, dass der Österreicher nach Adduktoren-Operation in der laufenden Spielzeit lediglich in der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz gekommen ist – oder er baut das Zentrum großflächig um.

Eric Smith könnte aus dem Mittelfeld auch auf die zentrale Position in der Dreierkette zurückkehren, dann würde Hauke Wahl nach rechts und Allzweckwaffe Ando von rechts nach links rücken. Der Haken bei dieser Variante ist: Durch den langfristigen Ausfall von James Sands (Sprunggelenk-Operation) benötigt Blessin Smith eigentlich als Mittelfeldstabilisator an der Seite von Kapitän Jackson Irvine.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Neue Wettanbieter
SpinEmpire

JAHRESUMSATZ: 10.000.000€
BESITZER: GBL Solutions N.V.
LIZENZ: Curacao

SpinBetter

JAHRESUMSATZ: 20.000.000€
BESITZER: Sprut Group B.V.
LIZENZ: Curacao

Betista

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

QuickWin

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

Wyns

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)